Zufallsfoto

Stoch: CDU verantwortet schlechten Zustand der Landesstraßen

Veröffentlicht am 10.09.2015 in Pressemitteilungen

Der Heidenheimer SPD-Landtagsabgeordnete und Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, Andreas Stoch, kann und will die Kritik des CDU-Abgeordneten Bernd Hitzler am Zustand der Landesstraße von Königsbronn nach Zang (HZ vom 03.09.2015) nicht unkommentiert stehen lassen.

„Es verwundert mich doch sehr, wie sich mein Parlamentskollege Hitzler zum schlechten Zustand der Landesstraßen äußert“, kritisiert Stoch Hitzlers Beitrag. „Dass die Straßen in diesem desolaten Zustand sind, liegt einzig und allein in der Verantwortung der CDU-geführten Vorgängerregierung.“ Jahrzehntlang habe die CDU die Erhaltung der Verkehrsinfrastruktur vernachlässigt und einen immensen Sanierungsstau bei Straßen und Brücken hinterlassen, der von der grün-roten Landesregierung nun schrittweise abgebaut werde. „Mit dem Regierungswechsel 2011 habe ein notwendiger Paradigmenwechsel in der Verkehrspolitik stattgefunden, der seinen Schwerpunkt eindeutig auf die Erhaltung der Straßenverkehrsinfrastruktur legt“, so Stoch weiter. Aufgrund des hohen Erhaltungsdefizits bei den Landesstraßen habe Grün-Rot in den Jahren 2011 bis 2014 Erhaltungsmittel in Höhe von insgesamt 329 Millionen Euro bereitgestellt. Im laufenden Doppelhaushalt werde der Mittelansatz im Bereich der Landesstraßen auf ein Rekordniveau von nun 120 Millionen Euro pro Jahr angehoben. „Die Vorgängerregierung hatte seit 1996 durchschnittlich lediglich 40 Millionen Euro pro Jahr investiert. Das ist ein Drittel der heutigen Investitionssumme“, setzt Stoch die Zahlen ins Verhältnis. „Den schwarzen Peter kann die CDU hier nicht der grün-roten Landesregierung zuschieben“, betont Stoch. Ab Regierungsantritt habe die Landesregierung mit einem offenen und transparenten Verfahren die dringend notwendigen Maßnahmen nach klar festgelegten Kriterien priorisiert und arbeite diese Maßnahmenliste nun kategorisch ab.

Davon profitiere auch der Landkreis Heidenheim. Was unter der grün-roten Landesregierung hinsichtlich Straßensanierung und Neubau im Landkreis Heidenheim alles angegangen wurde, wurde bereits im HZ-Bericht vom 19.08.2015 aufgezählt: Wichtige Maßnahmen, die nun endlich zum Zuge kommen, sind dabei die jahrzehntelang von den Heuchlingern ersehnte Ortsumfahrung im nächsten Jahr. Ebenso 2016 kommt die Sanierung der L 1164 zwischen Anhausen und Bolheim. Der Lückenschluss bei der B 492 zwischen Hermaringen und Brenz ist für 2017 angesetzt. Die Ortsdurchfahrt Dischingen ist bereits in vollem Gange. Auch die Fertigstellung des Radwegs Heidenheim nach Oggenhausen wird demnächst begonnen.

„Zu behaupten, es sei im Landkreis Heidenheim bezüglich der Sanierung von Landesstraßen schon seit vielen Jahren nichts mehr geschehen, wie es Bernd Hitzler im HZ-Beitrag vom 03.09. tut, ist nicht nur eine Leugnung der Tatsachen, sondern eine Unterstellung, die ausschließlich der Stimmungsmache dient“, kritisiert Stoch. Die Landesregierung habe sehr wohl viel für die Verbesserung der Straßenverkehrsinfrastruktur getan, auch im Landkreis Heidenheim. Als örtlicher Abgeordneter habe er sich stets für die dringenden Projekte sowohl beim Verkehrsminister als auch im Regierungspräsidium und beim zuständigen Straßenbauamt in Ellwangen stark gemacht und die jeweiligen Kreisgemeinden unterstützt.

Homepage Andreas Stoch

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

Banner

Jetzt Mitglied werden Online spenden

WebSozis

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de