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Sternwarte kann auf Förderung bauen

Veröffentlicht am 30.04.2014 in Presseecho

Denkmalschutz: 1,7-Millionen-Euro-Sanierung vom AUT bewilligt.

Abgesegnet mit Zustimmung von allen Seiten: Die Innen- und Außensanierung der Sternwarte für 1,7 Millionen Euro wurde gestern vom Ausschuss für Umwelt und Technik (AUT) beschlossen. Die Arbeiten an dem Barockjuwel, die seit 2013 laufen, können damit auch im Innern in Angriff genommen werden.

Die Rekonstruktion der Fassade ist bereits seit März 2013 in vollem Gange. Diese Rundumkur am alten Gemäuer wird mit rund einer Million Euro veranschlagt. Jetzt kommen für den Innen-Ausbau der sehr heruntergewirtschafteten Alten Sternwarte noch einmal geschätzte 700 000 Euro hinzu. Doch dank des Einsatzes vom Aktionsbündnis Sternwarte kann die Turm-Erhaltung gestemmt werden.

Seit 2010 trommelt das Bündnis unter Vorsitz von Landtagsabgeordneter Helen Heberer mit bürgerschaftlichem Dauer-Engagement um Spenden für das Gebäude. Der Verein Stadtbild, das Technoseum, Stadtarchiv und Planetarium verleihen dem Projekt Schubkraft, so dass die Geldquellen fließen: Mittel der Landesstiftung und aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm IV des Bundes werden ebenso locker gemacht wie Lotto-Toto-Mittel. Mit den Einzelspenden, die das Aktionsbündnis außerdem einwirbt, muss die Stadt am Ende nur einen Komplementäranteil von 595 327 Euro beisteuern, so die Berechnungen der Verwaltung. Der Rest von 1,104 Millionen Euro wird von Zuschüssen und Spenden abgedeckt. Man habe dabei sehr gut abgeschnitten, lobte Baubürgermeister Lothar Quast als AUT-Sitzungsleiter das Modell.

Stadtrat Ralf Eisenhauer regte an, noch mehr Eigenleistung in die Turmsanierung einfließen zu lassen. Mannheimer Handwerksbetriebe haben angeboten, sich über Sachleistungen mit Rat und Tat für den Erhalt der Sternwarte einzusetzen, doch diese Zusammenarbeit werde bislang nicht abgerufen.

Doch immerhin: Der AUT nahm die Sternwarten-Botschaften freudig auf. Nachdem der barocke Leuchtturm der Gelehrsamkeit jahrelang dem Verfall preisgegeben war, öffnet sich jetzt endlich eine Zukunftsperspektive für den ältesten Baukörper dieser Art auf deutschem Boden und seine besondere architekturhistorische Bedeutung. räu

© Mannheimer Morgen, Mittwoch, 30.04.2014

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