Staatssekretärin Marion v. Wartenberg: „Gemeinsam unterstützen wir junge Menschen dabei, ihren Weg in eine erfolgreiche berufliche Zukunft zu finden.“
Staatssekretärin Marion v. Wartenberg: „Gemeinsam unterstützen wir junge Menschen dabei, ihren Weg in eine erfolgreiche berufliche Zukunft zu finden.“
Das Kultusministerium hat heute (9. Oktober) das Programm ‚Kooperative Berufsorientierung‘ (KooBO) zur beruflichen Orientierung und Berufsvorbereitung an allgemein bildenden und beruflichen Schulen gestartet. „Gemeinsam unterstützen wir junge Menschen dabei, ihren Weg in eine erfolgreiche berufliche Zukunft zu finden. Dabei ist es wichtig, dass Schülerinnen und Schüler möglichst früh und realitätsnah die berufliche Welt außerhalb der Schule kennenlernen. Genau hier setzt das Programm KooBO an“, sagte Staatssekretärin Marion v. Wartenberg bei der Auftaktveranstaltung in Leinfelden-Echterdingen. In einem KooBO-Projekt entwickeln Schülerinnen und Schüler zusammen mit außerschulischen Partnern ein Produkt, eine Dienstleistung oder arbeiten an einem Auftrag, den sie sich selbst gegeben oder von einer Firma oder einer anderen Einrichtung erhalten haben.
Im Schuljahr 2015/2016 profitieren in Baden-Württemberg über 3.000 Schülerinnen und Schüler in rund 250 Projekten von diesem Angebot. Mit dem Praxisbezug flankiert das KooBO-Programm die Leitperspektive Berufliche Orientierung in den künftigen Bildungsplänen und liefert wichtige Anregungen für das neue Unterrichtsfach Wirtschaft / Studien- und Berufsorientierung. Das Projekt KooBO wird vom Land getragen und vom Europäischen Sozialfonds (ESF) und der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit mit 14,6 Millionen Euro gefördert.
KooBO-Projekte ergänzen den regulären Unterricht und können in Ganztagesangebote integriert werden. Alle KooBO-Projekte haben die berufliche Orientierung und die Förderung der individuellen Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern zum Ziel und setzen dabei auf eine enge Zusammenarbeit mit Hochschulen, Stadtverwaltungen oder Betrieben vor Ort. Die Projekte können individuell auf eine Schule zugeschnitten und in bestehende Schulcurricula eingebunden werden. Inhaltlicher Schwerpunkt, Methode und Kooperationspartner sind dabei frei wählbar. Auch jahrgangs-, klassen- und schulartübergreifende Projekte sind möglich. Daneben werden vordefinierte Projektvarianten angeboten. Hierzu zählen die Boys’Day Akademie für Jungen mit Kooperationspartnern aus dem sozialen, erzieherischen und pflegerischen Bereich. Eine weitere Projektvariante ermöglicht die Zusammenarbeit zwischen allgemeinen und beruflichen Schulen und mindestens einem weiteren Partner. Dabei übernimmt die berufliche Schule die Projektleitung und eröffnet Einblicke in die vielfältigen Bildungswege der beruflichen Schulen.
KooBO kann für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 angeboten werden. Die Arbeit am Projekt erfolgt über einen Zeitraum von einem Schuljahr. Eine Projektgruppe besteht aus 15 Schülerinnen und Schülern, einer Lehrkraft, einem außerschulischen Projektleiter und regionalen Kooperationspartnern. KooBO-Beauftragte an den Staatlichen Schulämtern und Regierungspräsidien unterstützen die Lehrerinnen und Lehrer vor Ort bei der Projektumsetzung. Außerschulische Projektleiter sind das Fraunhofer TheoPrax-Zentrum, das Kolping-Bildungswerk Württemberg, das Berufsbildungswerk Waiblingen, die BBQ Berufliche Bildung gGmbH, der Internationale Bund e.V. Süd, die Bildungspark Heilbronn-Franken gGmbH, die IHK Ulm und WERKstattSCHULE e.V. Heidelberg.
Homepage Dr. Stefan Fulst-Blei: Für Mannheim im Landtag von Baden-Württemberg
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(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
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