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„Starke Argumente für den gemeinsamen Ausbau von Rheintalbahn und Autobahn“ – SPD-Verkehrspolitiker Sören Bartol zu Gast

Veröffentlicht am 26.04.2016 in Pressemitteilungen

Der Bundesverkehrswegeplan 2030, die Rheintalbahn, der von der Region angestrebte sechsspurige Ausbau der A 5 und ein Güterverkehrsterminal  (GVT) waren die Themen, die beim Besuch der SPD-Bundespolitiker Sören Bartol und Johannes Fechner in Lahr diskutiert wurden. Fechner hatte Bartol nach Lahr geholt, damit sich der  oberste Verkehrspolitiker seiner Fraktion vor Ort ein Bild von den Lahrer Verkehrssituation machen konnte. Gemeinsam mit dem Lahrer Baubürgermeister Tilman Peters und Dr. Nikolas Stoermer, Erster Landesbeamter des Ortenaukreises, fand ein reger Austausch statt.
Wichtigste Anliegen der Lahrer Gesprächsteilnehmer waren der sechsspurige Ausbau der A 5 und die Vorstellung eines Güterumschlagplatzes zwischen der Autobahn und dem Flugplatzgelände auf der Transportversale Rotterdam-Genua. Markus Ibert, Geschäftsführer der gewerblichen Flugplatz-Areal-Vermarktungsgesellschaft Startklahr, zeigte dem SPD-Verkehrspolitiker anhand von Entwicklungen und Zahlen auf, dass ein paralleler Ausbau von Schiene und Straße ebenso sinnvoll sei wie die Etablierung eines Güterumschlagplatzes in Lahr.

 

„Das sind starke Argumente für den gemeinsamen Ausbau von Rheintalbahn und Autobahn, die Sie hier vortragen, dass erscheint mir auch sinnvoll!“, urteilte Bartol im Hinblick auf die Priorisierung im Bundesverkehrswegeplan. Versprechungen, die er nicht halten könne, wollte er keine machen. Bartol erklärte, dass derzeit die Bürgeranhörung zum Bundesverkehrswegeplanentwurfe laufe. Diese könne man nutzen, um "Dinge zu korrigieren". Er riet, noch einmal Argumente zu sammeln, warum der A 5-Ausbau und das GVT in den vordringlichen Bedarf aufgenommen werden sollen. Allerdings müsse auch die Finanzierung  gesichert sein. Bei begrenzten Haushaltsmitteln müsse man dann halt woanders „Geld rausgeschwitzt werden“.  Mit Fechner habe die Region auf jeden Fall einen Kämpfer für die Sache in ihren Reihen, der sich „auch bei der Entscheidung um den Rheintalbahnbeschluss voll reingehängt“ hatte, wie Bartol betonte.

Zur überraschend im Bundesverkehrsplan aufgenommenen B415-Umfahrung wollten die SPD-Politiker noch nichts sagen. "Wir sollten erst einmal abwarten, wie die Diskussionen im Gemeinderat laufen", sagte Fechner.

Homepage Dr. Johannes Fechner

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