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Sportplatzsanierungen in Diersburg und Niederschopfheim

Veröffentlicht am 01.03.2011 in Fraktion

Es wurde im Gemeinderat schon längere Zeit über die Sanierung der beiden Sportplätze diskutiert. Dass die Plätze in Diersburg und Niederschopfheim saniert werden müssen, steht im Gemeinderat nicht mehr zur Debatte.
Auch wurde man sich nach längerer Diskussion darüber einig, dass man die beiden Plätze zeitgleich sanieren sollte, damit es für alle kostengünstiger wird.
Nun stellte sich die Frage der Finanzierung .............

d.h. wie und mit welchen Mitteln dieses Projekt finanziert werden kann.

Im Raum stand eine Finanzierung, die sich folgendermaßen darstellt:
30% der Kosten trägt der Verein, die anderen 70% werden über Zuschüsse und von der Gemeinde Hohberg getragen.

Bei der Kostenaufstellung, bei der die Verwaltung vom “worst case” ausging (das sind die möglichen Kosten, die im schlimmsten Falle auf uns zukommen), kam man auf eine Summe von insgesamt 791.422,30 Euro.
Wir wissen auch, dass die Verwaltung alles, was an Kosten auf uns zu kommen könnte, mit einberechnen musste, um auch die Zuschüsse im vollem Umfang erhalten zu können.

Demnach müsste der SVD einen Eigenanteil von 96.784,58 Euro und der SVN von 140.642,12 Euro tragen.

Es wurde längere Zeit darüber diskutiert, ob ein Verein solche Summen überhaupt finanzieren kann. Von den meisten wurde erkannt, dass diese Summen die Vereine nicht tragen können. Dass man als Verein wegen den Kosten eine gewisse Sicherheit haben muss, um einen Finanzplan erstellen zu können, war auch allen Beteiligten klar.
Auch erhielten wir ein Schreiben vom SVD-Vorstand, in dem jetzt schon klar gesagt wurde, dass der SVD diesen vorgeschlagenen Betrag nicht leisten kann. Dieses Schreiben haben wir zur Kenntnis genommen und in unsere Diskussion mit einbezogen.

Wir von der SPD-Fraktion kamen daraufhin zu folgendem Schluß:

1. Die Gemeinde übernimmt zunächst die vollen Kosten.

2. Die Vereine müssen natürlich einen finanzierbaren Eigenanteil an den Kosten tragen.
Wie und in welcher Form könnte das geschehen?

Dazu schlagen wir vor:
Jeder Verein erhält von der Gemeinde einen jährlichen Jugendzuschuß.
Dieser beläuft sich für den SVD auf ca. 1200 Euro und für den SVN auf ca. 2070 Euro. Die Jugendzuschüsse würden für ca. 15 Jahre von der Gemeinde nicht mehr ausbezahlt werden. Das wäre für den SVD ein Betrag von ca. 18.000 Euro und für den SVN ca. 31.000 Euro.

Die Spenden, die zur Zeit gesammelt werden, müssten zur Hälfte an die Gemeinde fließen, die dann diese Gelder zur Finanzierung der Plätze verwenden wird.
Die andere Hälfte behält der Verein und kann damit die Jugendförderung selbst finanzieren.

Angenommen:
Würde jeder Verein so ca. 30.000 Euro an Spendengeldern zusammen bekommen, dann wäre zum Beispiel beim SVD fast der gesamte Jugendförderbeitrag für die nächsten Jahre gesichert.

Somit hätte der SVD ca. 48.000 Euro an Eigenleistung gebacht und der SVN ca. 61.000 Euro und es müsste kein Kredit aufgenommen werden.

Wir denken, dass das für die beiden Vereine zu leisten ist und halten das daher für eine tragbare, gerechte Lösung.

Auch wenn man die 15.000 Euro, die von den Spendengeldern abgegeben werden müssten, abzieht, bleibt für den SVD immer noch eine Eigenleistung von 33.000 Euro und für den SVN eine Eigenleistung von 46.000 Euro.

Es gibt für Schulsportanlagen Förderprogramme, die zwar umkämpft sind, jedoch immer wieder aufgelegt werden. Deshalb meinen wir, dass es sich lohnen würde, nach Fördermöglichkeiten und Zuschüssen für Schulsport-/Leichtathletikanlagen zu suchen, da auch auf unseren Sportplätzen Schulsport betrieben wird.

Unsere Vereine leisten unschätzbar wertvolle Jugendarbeit und tragen zum sozialen Miteinander bei.
Deshalb ist es für uns wichtig, diesen Vereinen so viel wie möglich an Unterstützung zukommen zu lassen, um den so wichtigen Tragpfeilern unseres gesellschaftlichen Miteinanders nicht die Grundlage ihrer Existenz zu entziehen, indem man ihnen Kosten aufbürdet, die so oder so nicht geleistet werden können.

Homepage SPD Hohberg

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

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