Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD Landtagsfraktion Stefan Fulst-Blei schließt sich dem Vorschlag der Abgeordneten Heberer und Rivoir an, einen Runden Tisch einzurichten. Fulst-Blei: „ Um die Musikhochschullandschaft in Baden-Württemberg erfolgreich weiter zu entwickeln ist es unerlässlich, dass man im Konsens eine gemeinsame Lösung erarbeitet".
MdL Martin Rivoir und MdL Helen Heberer: „Am Ende der Diskus¬sionen in den Fachforen des Ministeriums sollte eine Konsenslösung stehen, die alle fünf Standorte mit tragen können“. Bei Gesprächen mit Vertretern der Musikhochschule in Trossingen warben die Wissenschafts- und Kulturpolitiker der SPD-Landtagsfraktion für einen „Runden Tisch“, an dem die fünf Rektoren sich auf einen gemeinsamen Vorschlag zur Weiterentwicklung der Musikhochschullandschaft in Baden-Württemberg verständigen. „Die Fachforen des Kunstministeriums sollten als Chance beim Schopf gepackt werden, um die gesamte Musikhochschullandschaft in Baden-Württemberg weiterzuentwickeln und die Herausforderungen der Zukunft zu diskutieren“, empfahl Fraktionsvize und Wissenschaftssprecher Martin Rivoir eine konstruktive und aktive Begleitung der Konferenzen. „Unser Wunsch ist es, dass am Ende des Prozesses eine Konsenslösung steht, die von allen mit getragen werden kann“, ergänzte Kultursprecherin Helen Heberer. Die SPD-Landtagsfraktion setzt sich seit Beginn der Debatte um die Neustrukturierung der Musikhochschulen dafür ein, dass alle fünf Hochschulstandorte erhalten bleiben und die hohe Qualität in der Breite aufrechterhalten wird. Den Abgeordneten wurde im Meinungsaustausch mit Rektorin Professor Gutjahr und weiteren Vertretern der Musikhochschule Trossingen deutlich, welchen erhaltungswürdigen Wirkungsgrad die Schulmusik an diesem Standort entwickelt hat. Außerdem sahen es die Abgeordneten als wichtig an, die Einrichtung zukunftsträchtiger Studiengänge wie beispielsweise Musikdesign weiter voranzutreiben.