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SPD vor Ort im Münchfeld: MdL Gunter Kaufmann (SPD) stellt sich verärgerten Anwohnern des Münchfelds und der Siedlung

Veröffentlicht am 18.07.2008 in Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 18. Juli 2008
Durch die Freigabe des neuen Autobahnanschlusses Rastatt-Süd entstand für die im Wohngebiet Münchfeld und Siedlung lebende Bevölkerung eine zusätzliche Verkehrsmehrbelastung, die so von der Siedlergemeinschaft nicht hingenommen werden will. Die Vertreter der SPD-Stadtratsfraktion konnten darlegen, dass diese im Gegensatz zur Stadtratsmehrheit sich immer gegen den neuen Autobahnanschluss ausgesprochen hatten, wenn damit nicht gleichzeitig Entlastungsmaßnahmen für das Münchfeld verbunden werden.

Rund 45 Anwohner des Rastatter Südens beklagten vehement und mit Empörung, dass gegen den mit der neuen Verkehrsführung verbundenen Lärm und Abgasausstoß durch die zuständigen Behörden nicht entsprechend im Vorfeld reagiert wurde. Die Vertreter der Siedlergemeinschaft legten Gunter Kaufmann selbst ermittelte Werte über eine 24-stündige Verkehrszählung an mehreren Tagen sowie über den dabei berechneten Lärmpegel nach der amtlichen Vorschrift RLS 90 (Abstand von 25 Meter zur Fahrbahnmitte) vor. Hiernach befuhren 14657 Fahrzeuge (PKW: 13221; LKW 1131 und Zweiräder: 305) die B 3 im Bereich Siedlung/Münchfeld.

Während vor Freigabe des Autobahnanschlusses zwischen 18.00 bis 5.30 Uhr relativ wenig Beeinträchtigungen und Beschwerden festzustellen waren, hat diese genau mit der Einführung der B 3 neu zur Nachtzeit enorm zugenommen und dies insbesondere durch den LKW-Verkehr. „Ich musste mein Schlafzimmer innerhalb der Wohnung verlegen, da ein Öffnen der Fenster durch Lärm und Abgase nicht mehr erträglich ist“, so ein direkter Anwohner an der Kreuzung B3/Donaustrasse. Aber auch am Nachmittag sei ein Aufenthalt auf dem Balkon oder im Wohnzimmer bei geöffnetem Fenster nicht mehr möglich.

Die Stadtratsfraktion der SPD will die Forderungen der im Münchfeld lebenden Bevölkerung zu einer schnellen Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in ihrem Stadtteil unterstützen und das Thema auf die Tagesordnung des Gemeinderats bringen, so Gunter Kaufmann, der auch Vorsitzender der SPD-Gemeinderatsfraktion ist. Insbesondere eine geänderte Verkehrsführung der täglich nahezu 170 Großlaster der Daimler AG von der Kreuzung bei der Firma MAQUET in Richtung B 36 und Zufahrt über die B 500 zur A 5 könnte eine beträchtliche Erleichterung bringen.

Dasselbe trifft auch für zehn Kieslaster aus Wintersdorf zu, die stündlich, so die Zählung, durch die Ruhr- und dann die Donaustrasse das Gebiet des Münchfelds durchfahren, um bei der Ampelanlage rechts zur neuen Autobahnauffahrt ab zu biegen. Diese tragen nicht ebenfalls unwesentlich zur Lärm- und Abgasbelästigung bei. Die an dem Abend erhobene Forderung war dabei mindestens ein Durchfahrverbot für LKW’s durchzusetzen.

Der Einsatz von Geschwindigkeitsmessgeräten (ca. 80 Prozent der Fahrzeuge fahren schneller als die erlaubten 50 km/h) ähnlich wie in Hügelsheim, das Abschalten der Verkehrsampel an der Kreuzung B 3-Donaustrasse während der Nachtzeiten, die Ertüchtigung des Bahnüberganges, die Änderung der Verkehrsführung über die B 36, seien Maßnahmen, die relativ schnell für eine Beruhigung des Verkehrs und vor allen Dingen der lärmgeplagten Bevölkerung des Rastatter Südens führen würde, so die Anwesenden übereinstimmend. Die von der SPD-Fraktion bereits 1996 geforderte Querspange von der B 3 zur B 36 wäre damit jedoch als Forderung weiterhin nicht vom Tisch, so Gunter Kaufmann.

Homepage Gunter Kaufmann

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