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SPD-Umweltpolitiker aus Bund und Land trafen sich in Rastatt

Veröffentlicht am 02.06.2007 in Pressemitteilungen
Pressemitteilung vom 02. Juni 2007

MdL Gunter Kaufmann will umweltpolitische Aktivitäten in der Region stärker koordinieren

Zu einem umweltpolitischen Meinungsaustausch trafen sich dieser Tage die SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Ortenau und Vorsitzende des Umweltbeirats der SPD, Elvira Drobinski-Weiß, sowie der umweltpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Gunter Kaufmann im Rastatter Stadtteil Wintersdorf. Gunter Kaufmann will damit die Aktivitäten der Region stärker zwischen Bund und Land koordinieren, um auch deren Attraktivität weiter zu erhöhen.

Das zehnjährige Jubiläum des PAMINA-Rheinparks nahm der Wintersdorfer Ortsvorsteher Peter Fritz (SPD) dabei zum Anlass, den beiden Abgeordneten eine nach seinen Worten „einzigartige Auenlandschaft“ darzustellen, die für die Riedgemeinden in der Vergangenheit eine wichtige Lebens- und Erwerbsgrundlage darstellte. Ein gutes Beispiel hierbei war der so genannte Aalschocker, mit dem noch bis in die 1960er Jahre der erwerbsmäßige Fischfang am Rhein betrieben wurde, so Peter Fritz.

In der PAMINA-Region werde in beispielhafter Weise dokumentiert, wie Umwelt und wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinden in Einklang gebracht werden, machte Gunter Kaufmann gegenüber Elvira Drobinski-Weiß klar, die auch stellvertretende Vorsitzende der Landes-SPD ist. Das grenzüberschreitende Zusammenwirken der Bundesländer Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sowie der französischen Region Elsass und des Departments Bas-Rhin hätten im PAMINA-Raum eine dynamische Umsetzung gefunden, die sicher einer stärkeren Koordinierung bedürfe. Einen der wichtigsten Orientierungslinien für den PAMINA-Raum bilde hierbei einerseits die Weiterentwicklung der Wirtschafts- und Siedlungsstruktur unter Berücksichtigung der Pflege und Entwicklung des natürlichen und landschaftlichen Erbes. Andererseits gelte es auch die nachhaltige Nutzungsfähigkeit der natürlichen Ressourcen sicherzustellen, erklärte Gunter Kaufmann seiner SPD-Kollegin aus dem Bund.

Nach Ansicht von Elvira Drobinski-Weiß setze eine gemeinsame Zukunft voraus, dass es gelänge, „den PAMINA-Raum von einem INTERREG-geförderten Experimentierraum der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zu einem funktionalen Kooperationsraum zu entwickeln“. In diesem dürften die Verflechtungen und die gemeinsame Interessen der Länder und nicht die Grenzen im Mittelpunkt stehen.

Peter Fritz warb abschließend, für die vom Landkreis Rastatt und des Regierungspräsidiums Karlsrtuhe publizierte Broschüre, in dem die heimische Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt in Deutsch und Französisch dargestellt werde.

Homepage Gunter Kaufmann

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