Zufallsfoto

SPD fordert mehr Mittel für Kommunen im Nachtragshaushalt 2018/2019

Veröffentlicht am 01.06.2018 in Landtagsfraktion

Andreas Stoch: „Dass ein Nachtragshaushalt zwingend notwendig sein würde, wussten wir bereits bei Verabschiedung des Haushalts im Dezember“

Die Tatsache, dass sich Grünen-Fraktionschef Andreas Schwarz nun endlich für einen Nachtragshaushalt zum Doppeletat 2018 und 2019 ausgesprochen hat, begrüßt SPD-Fraktionsvorsitzender Andreas Stoch ausdrücklich. Aber diese Einsicht käme aus seiner Sicht etwas spät. „Dass ein Nachtragshaushalt zwingend notwendig sein würde, wussten wir bereits bei Verabschiedung des Haushalts im Dezember. Dazu waren die Hausaufgaben der Landesregierung insbesondere hinsichtlich der Unterstützung der Kommunen einfach zu schlampig gemacht“, erklärt Stoch. So müssten allein die zukünftigen Verhandlungsergebnisse bei der seit Monaten ausstehenden Einigung mit den Kommunen noch budgetiert werden. Es gebe keine Ansätze im Haushalt zur Unterstützung der Kommunen bei der frühkindlichen Bildung in dem seit einem Jahr überfälligen Pakt für Familien II oder auch bei der Digitalisierung der Schulen. Stoch ergänzt: „Der Bund drückt genau bei diesem Thema jetzt enorm auf die Tube. Es wird Zeit, dass die Landesregierung aus ihrem Dornröschenschlaf aufwacht.“ Seit einem Jahr fordert die SPD-Landtagsfraktion ein kommunales Investitionsprogramm, um unter anderem auch die bestehende Unterfinanzierung beim Wohnungsbau, der Krankenhausförderung sowie den ÖPNV-Ausbau zu beseitigen und bauliche und technische Investitionen in den Schulen massiv anzuheben. „Es wird höchste Zeit, dass die Landesregierung ihre kommunalfeindliche Haltung in Sachen Haushalt endlich aufgibt. Die Grünen-Fraktion scheint so weit zu sein. Wir sind gespannt, wann es Ministerpräsident Winfried Kretschmann und seine Finanzministerin Edith Sitzmann endlich sein werden“, so Stoch. „Auch bei der Frage der Luftreinhaltung kommen die Grünen reichlich spät darauf, dass zur Vermeidung zusätzliche Ausgaben notwendig sind. Die SPD fordert schon lange einen quantitativen und auch qualitativen Ausbau des ÖPNV und eine attraktivere Tarifstruktur“, kommentiert Stoch den für die Grünen neuen Vorstoß zu notwendigen Reduzierungen bei Feinstaub und Stickoxiden. Die Fraktions-Grünen schwenken bei vielen Aspekten auf die Linie der SPD ein. So auch bei der Schuldentilgung. Stoch dazu: „Jetzt plötzlich geht auch bei den Grünen Investieren und Tilgen zusammen. Wir hatten bereits in den Haushaltsverhandlungen Ende des letzten Jahres vorgeschlagen, statt der dort geplanten 500 Millionen Euro eine Milliarde Euro zu tilgen. Nun bewegen sich auch die Grünen auf diesem Pfad. Erstaunlich, dass sie nun endlich richtig rechnen.“

Gespannt zeigt sich Stoch, wie sich Edith Sitzmann bei dem Thema Nachtragshaushalt weiter verhalten wird, die bisher eine gewisse Abwehr zeigt und einen Nachtrag nur dann aufstellen will, wenn sich unabweisbare und unaufschiebbare Änderungen des Doppelhaushalts ergeben: „Dies wird spätestens dann der Fall sein, wenn die Verhandlungen mit den Kommunen endgültig abgeschlossen sind.“

Homepage Dr. Stefan Fulst-Blei: Für Mannheim im Landtag von Baden-Württemberg

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

Banner

Jetzt Mitglied werden Online spenden

WebSozis

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de