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SPD fordert mehr Gestaltungsspielraum für Schulleitungen zum Aufbau multiprofessioneller Teams

Veröffentlicht am 17.04.2018 in Pressemitteilungen

Aus Sicht des schulpolitischer Sprechers der SPD-Landtagsfraktion, Gerhard Kleinböck, fehlt es dem von den Grünen jetzt vorgelegten Konzept sowie den Ankündigungen von Kultusministerin Susanne Eisenmann zum Thema Schulleitungen an Visionen. „Auf dem Tisch liegen die Minimalanforderungen, aber wenn wir eine echte Qualitätsentwicklung an den Schulen wollen, müssen wir weiter denken“, fordert der ehemalige Schulleiter und konkretisiert: „Die Herausforderungen und Problemlagen an den Schulen sind inzwischen so vielseitig, dass die Schulleitungen multiprofessionelle Teams zusammenstellen können müssten.“

Vorschlag der SPD-Landtagsfraktion ist ein Schulversuch, im Rahmen dessen Modellschulen mit einem eigenen Budget im Umfang von zwei bis drei Vollzeitstellen ihr Kollegium erweitern. Neben den Lehrkräften könnte so weitere Expertise fest an die Schule geholt werden, je nach Bedarf zum Beispiel aus Bereichen wie der Schulsozialarbeit, Sonderpädagogik, Logopädie, Psychologie, Sport- und Ernährungswissenschaften oder Informatik und Medienpädagogik. „Die Schulleitungen sollten sich so ein Team zusammenzustellen können, dessen Kompetenzen den individuellen Bedürfnissen der Schülerschaft besser Rechnung tragen würden als bisher“, verlangt Kleinböck und erklärt: „In der Schule geht es schon längst um viel mehr als um Wissensvermittlung – sie ist Lern- und Erfahrungsraum für unsere Demokratie und so ganzheitlich müssen wir Schule auch gestalten.“ Auch die von der FDP nun wieder thematisierten Verwaltungsassistenten, damit die weiteren bereits angekündigten Entlastungen von Verwaltungsaufgaben und die Anpassung der Besoldung hält Kleinböck für ebenso unumgänglich wie überfällig. Gleiches gilt für die Umsetzung der Forderung nach mehr Leitungszeit insbesondere für Ganztagsschulen, gezielte Fortbildungen und verstärkte schulscharfe Ausschreibungen. „Qualität ist kein Selbstläufer, deshalb muss die Position der Schulleitung durch eine bessere Bezahlung, aber auch mehr Gestaltungsspielraum und die Möglichkeit gezielter Personalentwicklung attraktiver werden“, verlangt der SPD-Schulexperte.

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