Zufallsfoto

SPD: Bezahlbarer Wohnraum für alle

Veröffentlicht am 30.11.2018 in Landtagsfraktion

Andreas Stoch: „Das Land muss seiner Verantwortung für die Schaffung bezahlbaren Wohnraums nachkommen“

Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Baden-Württemberg Andreas Stoch und der Vorsitzende der SPD-Landesgruppe Baden-Württemberg Martin Rosemann begrüßen die steuerliche Förderung für mehr Mietwohnungsneubau, die gestern im Deutschen Bundestag beschlossen wurde, und fordern die Landesregierung auf, ebenfalls tätig zu werden:

„Bezahlbarer Wohnraum ist eine der zentralen sozialen Fragen unserer Zeit. Insbesondere in Ballungsräumen steigen die Mieten seit Jahren. Aber auch in anderen Regionen ist die Suche nach bezahlbarem Wohnraum immer mehr zu einer Herausforderung für die Menschen geworden. Die SPD setzt im Bund mehrere Maßnahmen dagegen und stellt mehr Mittel zur Verfügung – das muss auch bei den Menschen in Baden-Württemberg ankommen. Die Landesregierung ist in der Pflicht, sich um mehr bezahlbare Wohnungen zu kümmern“, erklären Stoch und Rosemann.

„Geringe Bautätigkeit und Bodenspekulation sorgen für eine Verknappung des Wohnraums und steigende Mieten. Deshalb haben wir steuerliche Anreize für den Bau von günstigen Mietwohnungen geschaffen. Die heute beschlossene Sonderabschreibung beträgt im Jahr der Anschaffung oder Herstellung und in den folgenden drei Jahren jeweils 5 Prozent. Zusammen mit der normalen Abschreibung können somit innerhalb dieses Zeitraums bis zu 28 Prozent der förderfähigen Anschaffungs- und Baukosten steuerlich berücksichtigt werden. Wir fördern dadurch auch die Schaffung von Wohnraum in bereits bestehenden Gebäuden, beispielsweise bei der Umwidmung von Gewerbeflächen oder dem Ausbau von bislang ungenutzten Dachgeschossen. Nur mit mehr bezahlbaren Wohnungen auf dem Markt können wir die Lebensbedingungen der Menschen verbessern. Dafür sorgt die SPD“, so Martin Rosemann. Andreas Stoch sieht nun die grün-schwarze Landesregierung mehr denn je in der Pflicht: „Das Land muss seiner Verantwortung für bezahlbaren Wohnraum nachkommen und deshalb eine Landeswohnungsbaugesellschaft gründen. Diese Gesellschaft soll dann, gemeinsam mit Kommunen, Genossenschaften u.a., dafür Sorge tragen, dass endlich mehr gebaut wird. Es ist ein untragbarer Zustand, dass in vielen Teilen des Landes Gering- und Normalverdiener praktisch keine Chance mehr haben, eine Wohnung zu finden. Vor allem Familien leiden darunter, dass Grün-Schwarz der Wohnungsnot viel zu wenig entgegensetzt. In den Verhandlungen zum Nachtragshaushalt wird die SPD-Landtagsfraktion beantragen, 320 Millionen Euro für die Landeswohnungsbaugesellschaft einzustellen. Ich hoffe, dass Grüne und CDU dann den Weg dafür freimachen und zustimmen. Andernfalls wäre das der Beweis dafür, dass die Landesregierung endgültig entschieden hat, die sich immer weiter zuspitzenden Probleme auf dem Wohnungsmarkt zu ignorieren. Und die vielen Menschen, die händeringend nach einer bezahlbaren Wohnung suchen, sind die Leidtragenden.“

Homepage Dr. Stefan Fulst-Blei: Für Mannheim im Landtag von Baden-Württemberg

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

Banner

Jetzt Mitglied werden Online spenden

WebSozis

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de