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Sommerreise Arbeiten 4.0. mit Andrea Nahles: Reise in die digitale Gegenwart und Zukunft

Veröffentlicht am 29.07.2015 in Bundespolitik

BorgWarner, Bosch, IBM, immersight: Vier Unternehmen, in denen Arbeiten 4.0. schon Praxis ist. Gemeinsam mit Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles und dem baden-württembergischen Wirtschaftsminister Nils Schmid hat Katja Mast diese baden-württembergischen Betriebe am Montag besucht – und erfreut festgestellt: „Digitalisierung wird hier klug und vorausschauend gestaltet.“

„Nicht Maschine ohne Mensch, sondern Mensch und Maschine arbeiten produktiv zusammen – diese klare Botschaft habe ich mitgenommen“, erklärt Katja Mast nach ihren Besuchen bei BorgWarner, Bosch, IBM und dem Startup immersight. Im Rahmen der Sommerreise „Arbeiten 4.0.“ von Andrea Nahles hat die SPD-Bundestagsabgeordnete für die Menschen aus Pforzheim und den Enzkreis die vier Unternehmen in Ludwigsburg, Stuttgart und Ulm am Montag besucht. Stets im Mittelpunkt stand dabei die Frage: Wie ändern sich Arbeits- und Organisationsprozesse durch die ‪‎Digitalisierung‬?

„Klar wurde, dass Industrie 4.0. und Arbeiten 4.0. bei den Unternehmen längst Praxis ist. Kluge Ideen und Produkte tragen dazu bei, dass die Digitalisierung der Arbeitswelt hier als Chance und nicht als Risiko angesehen wird. Und zwar nicht nur bei der Konzernspitzen, sondern auch bei den Beschäftigten“, so Katja Mast.

Und ganz konkret sieht das so aus: Erster Stopp am Montagmorgen ist der der Automobilzulieferer BorgWarner in Ludwigsburg. Das Unternehmen passt seine Schichtpläne bereits seit 2014 der neuen 4.0-Dynamik an: Das vom Fraunhofer IAO entwickelte Schichtplanungssystem ‪KapaflexCy‬ ermöglicht es den Mitarbeitern, sich über ihr Smartphone für Schichten zu melden. Auf Grundlage der Mitarbeiterpräferenzen und unter Berücksichtigung der Auftragslage erstellt die Software dann optimierte Einsatzpläne. „Hier können die Mitarbeiter kurzfristig und flexibel entscheiden, ob und welche Schichten sie übernehmen wollen. Und das alles vernetzt und ohne viel Aufwand“, so Katja Mast.

Weiter ging es nach Stuttgart zu IBM in Ehningen. Die lernfähige semantische Suchmaschine ‪‎Watson stand hier im Mittelpunkt. Die Suchmaschine versteht eigens gestellte Fragen und ist bei der Suche nach komplexen Antworten behilflich. Ein Einsatzgebiet ist zum Beispiel das Gesundheitswesen: Ärzte können dem System eine Frage stellen und Symptome beschreiben. Watson analysiert die Daten und kombiniert sie mit aktuellen Befunden aus Forschungsergebnissen, Fachartikeln und Studien. Auf diese Weise kann er eine Liste möglicher Diagnosen zusammenstellen.

Im Produktionswerk von Bosch Global in Stuttgart Feuerbach geht es um den automatischen Produktassistent mit dem Spitznamen Schorch. Mit Hilfe der von Bosch produzierten Sensorik kann sich die Maschine detailliert auf Mitarbeiter einstellen: Wo stehen sie im Raum, wie groß sind sie, welche Fähigkeiten bringen sie mit, wie viel Hilfe benötigen sie bei ihrer Tätigkeit? Hier arbeiten Mensch und Maschine eng miteinander. Bosch fördert zudem bereits heute die berufsbegleitende Qualifizierung seiner an- und ungelernten Belegschaft.

Der letzte Stopp führten Andrea Nahles und Katja Mast zum Tech-StartUp immersight in Ulm. Hier steht alles im Zeichen von ‪VirtualReality‬. Die von immersight entwickelte 3D-Brille kombiniert Videobrille mit Positionstracking. Auf diese Weise entsteht ein reales Raumgefühl – auch beim Laufen, Springen oder Rückwärtsgehen. Mit diesem Gadget trägt die kleine Firma zur Digitalisierung des Handwerks bei.

Katja Masts Fazit nach diesem abwechslungsreichen Tag an der Seite der Bundesarbeitsministerin: „Klasse, wie baden-württembergische Unternehmen Arbeiten 4.0. gestalten und die Chancen von Technologisierung und Digitalisierung nutzen. Vorbildlich finde ich auch, dass hier Weiterbildung und Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mitgedacht werden.“

Mehr Informationen über die Position von Katja Mast zur Zukunft der Arbeit finden Sie hier

Homepage Katja Mast MdB

Termine Gengenbach

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Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

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