Eine anhaltende Armutszuwanderung aus Südosteuropa überfordert zusehends die betroffenen Städte.
Auch wenn die aus prekären Verhältnissen zuwandernden Menschen für die Migration nach Deutschland nicht repräsentativ sind, gehen die damit verbundenen Probleme doch weit über einzelne Städte hinaus.
Wie vom Deutschen Städtetag, der Bundes-SGK und der SPD seit mehreren Monaten gefordert, ist seitens des Bundes und der Länder, aber ebenso von der europäischen Politik zügiges Handeln erforderlich, um die Situation in den Herkunftsländern zu verbessern und hierzulande die Kommunen bei der Bewältigung sozialer und integrativer Herausforderungen zu unterstützen.
Die Bundes-SGK hat sich seit Anfang 2012 intensiv mit dem Handlungsbedarf aufgrund einer vermehrten Armutszuwanderung aus Südosteuropa befasst. Entsprechende Schlussfolgerungen und Forderungen wurden in verschiedenen Zusammenhängen thematisiert und fanden auch Aufnahme in das Regierungsprogramm der SPD.


