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Schwimmunterricht an Grundschulen – SPD fordert Sanierungsprogramm für Schwimmbäder

Veröffentlicht am 12.02.2020 in Pressemitteilungen

An jeder vierten Grundschule im Land kann kein Schwimmunterricht stattfinden – so lautet das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Kultusministeriums. Hauptgrund ist zumeist, dass es aufgrund des Bädersterbens in den Städten und Gemeinden kein Schwimmbad mehr in der Nähe gibt. Die SPD-Landtagsabgeordnete Gabi Rolland hat nun in einer parlamentarischen Anfrage (Drucksache 16/7452) genauer nachgefragt, wie die Situation im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald konkret aussieht.

 

Im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald findet nur an 36 von 55 öffentlichen Grundschulen und an einem Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum mit Grundschule (SBBZ) wirklich Schwimmunterricht statt (sieben weitere Grundschulen nahmen an der Erhebung nicht teil). Dies entspricht einem Anteil von 66,1 Prozent.  „Das sind definitiv zu wenig! Es kann nicht sein, dass Kinder in so vielen Schulen heutzutage nicht mehr schwimmen lernen“, moniert Gabi Rolland und weiter: „Bei der Sicherheit unserer Kinder dürfen wir keine Abstriche machen.“

Genau das ist jedoch aktuell der Fall, denn zumindest die Basisstufe der Schwimmfähigkeit am Ende der Grundschulzeit erreichen im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald nur rund 68 Prozent der Kinder, die Schwimmunterricht hatten. Dabei ist die Schwimmfähigkeit im Bildungsplan klar als Lernziel formuliert. Rolland sieht deutlichen Handlungsbedarf: „Wir müssen dafür Sorge tragen, dass alle Kinder richtig schwimmen können und dafür brauchen wir mehr Schwimmbäder.“ Denn auch die Transferzeiten zwischen Schulort und Schwimmbad sind zu lang. Sie betragen bei 18 Schulen für Hin- und Rückfahrt zwischen 30 und 50 Minuten, bei sieben Schulen sogar eine Stunde oder länger.

In den Verhandlungen zum Doppelhaushalt 2020/21 hatte die SPD-Landtagsfraktion daher ein Sanierungsprogramm des Landes für Schwimmbäder gefordert. Die Regierungsfraktionen lehnten den Antrag ab, was für Rolland völlig unverständlich ist: „Die von uns geforderten 30 Millionen Euro hätten der grün-schwarzen Landesregierung nicht wehgetan und vor Ort viel bewirkt.“ Die Städte und Gemeinden bräuchten angesichts des Sanierungsstaus die finanzielle Unterstützung des Landes, sonst bleiben und werden weitere Schwimmbäder geschlossen.

Homepage Gabi Rolland MdL

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