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Schulwettbewerb „Verschieden glauben – zusammengehören“

Veröffentlicht am 04.03.2016 in Pressemitteilungen

Kultusminister Stoch: „Es ist beeindruckend, wie engagiert und differenziert sich die Schülerinnen und Schüler im Land mit religiöser und weltanschaulicher Vielfalt auseinandersetzen.“

Grundschule Hoheneck Ludwigsburg gewinnt ersten Preis

Die Grundschule Hoheneck Ludwigsburg hat den ersten Preis beim Wettbewerb „Verschieden glauben – zusammengehören“ des Kultusministeriums gewonnen. Ihr eingereichter Beitrag, das Musical „Am Anfang war … und was glaubst Du?“, überzeugte die Jury in allen Wettbewerbskriterien. Der zweite Preis geht an das Hilda-Gymnasium Pforzheim für das Projekt „Ein Bus – vier Religionen“. Beide Schulen haben jeweils eine Reise für die am Projekt beteiligten Klassen gewonnen. Bei der Preisverleihung in der Gottlieb-Daimler-Schule 2 in Sindelfingen überreichte Kultusminister Andreas Stoch heute (4. März) den Preisträgerinnen und Preisträgern der zehn besten eingereichten Arbeiten ihre Preise. Die acht Gewinner des dritten Platzes erhielten je 1.000 Euro für die Klassenkasse.

„Wenn wir uns offen, respektvoll und im Bewusstsein, dass wir zusammengehören, begegnen, ist Vielfalt ein Gewinn für unsere Gemeinschaft. Ich bin beeindruckt, wie viele Schülerinnen und Schüler im Land sich differenziert und tiefgehend mit der religiösen und weltanschaulichen Vielfalt in unserem Land auseinandersetzen“, sagt Kultusminister Stoch anlässlich der Preisverleihung.

Mit dem Wettbewerb „Verschieden glauben – zusammengehören“ hatte das Kultusministerium gemeinsam mit den christlichen Kirchen und den anerkannten Religionsgemeinschaften, die in den baden-württembergischen Schulen Religionsunterricht erteilen, im vergangenen Jahr alle Schulen im Land aufgerufen, sich mit Fragen des interreligiösen Dialogs und der weltanschaulichen Toleranz auseinanderzusetzen. „Was hält unsere Gesellschaft zusammen?“, „Wie begegnen wir Menschen mit einem anderen Glauben?“ oder „Was und wie können wir voneinander lernen?“ – mit diesen und weiteren Fragen haben sich die Schulen in vielfältigen Projekten beschäftigt.

„Die Wettbewerbsbeiträge zeigen Wege auf, wie man Menschen, die unterschiedlichen Religionen angehören, begegnen kann. Dabei sind für die Schülerinnen und Schüler nicht so sehr die Unterschiede wichtig, sondern die Gemeinsamkeiten, die es zwischen religiösen Menschen gibt. Religionen verfügen über verbindende Kräfte. Das ist die Hauptaussage vieler Projekte“, so Prof. Dr. Herbert Rommel, Religionspädagoge an der Pädagogischen Hochschule Weingarten. Rommel stand dem Kultusministerium sowie der Wettbewerbsjury beratend zur Seite und gab auf der Preisverleihung einen Impuls über „Zusammengehören – ein wichtiges Thema in der Religionspädagogik und im schulischem Alltag“.

Eine Jury aus Mitgliedern der Kirchen und Religionsgemeinschaften sowie des Kultusministeriums hat aus 40 eingesendeten Wettbewerbsbeiträgen die besten zehn ermittelt. Ausschlaggebend für die Jury war etwa, inwiefern das Projekt eine friedliche Begegnung zwischen Menschen verschiedener Religionen befördert oder ob es dazu beitragen kann, verbreitete Vorurteile gegen religiöses Denken und Handeln aufzudecken und zu korrigieren. Maßgeblich war auch, ob die Schülerinnen und Schüler bei der Gestaltung und Umsetzung der Projekte wichtige Gemeinschaftserfahrungen machen konnten.

Der Wettbewerb wird durch die Robert Bosch Stiftung finanziell unterstützt.

Hier die Beschreibungen der zehn prämierten Wettbewerbsbeiträge.

Homepage Dr. Stefan Fulst-Blei: Für Mannheim im Landtag von Baden-Württemberg

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

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findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

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