
Mit großer Mehrheit wurde der Bürgermeister von Mönchweiler, Friedrich Scheerer, bei der Nominierungsversammlung der SPD als Kandidat für die Bundestagswahl gewählt. Kreisvorsitzende Beate Schmidt- Kempe hatte auf eine dritte Kandidatur verzichtet.

Mit großer Mehrheit wurde der Bürgermeister von Mönchweiler, Friedrich Scheerer, bei der Nominierungsversammlung der SPD als Kandidat für die Bundestagswahl gewählt. Kreisvorsitzende Beate Schmidt- Kempe hatte auf eine dritte Kandidatur verzichtet.
Der um Ortenau- Gemeinden erweiterte SPD- Kreisverband demonstrierte Geschlossenheit: Mit 55 Stimmen wurde Friedrich Scheerer am Samstag bei der Nominierungskonferenz im Theater am Ring zum Kandidaten für die Bundestagswahl am 27. September gewählt. Drei Delegierte enthielten sich, zwei stimmten mit Nein. Der Bürgermeister von Mönchweiler zeigte sich „überwältigt“ von dem guten Ergebnis. Er war der einzige Bewerber, nachdem Kreisvorsitzende Beate Schmidt- Kempe auf eine dritte Kandidatur verzichtet hatte. Auch einige Jusos aus dem Umland und ein gestandener Genosse aus Villingen- Schwenningen hatten mit einer Bewerbung geliebäugelt, sich aus „beruflichen Gründen“ aber wieder distanziert, erklärte die Kreisvorsitzende, die den Einzug ins Bundesparlament vor vier Jahren knapp verfehlt hat. Es sei „elementar wichtig“, dass die SPD des Wahlkreises dort wieder vertreten sei, Scheerer sei der richtige Mann: „Er kennt unsere Probleme.“ In einer sachlichen, emotionsarmen Rede stellte sich der 50jährige vor. (Südkurier, 26.01.2009)
Die Städte/Gemeinden Wolfach, Oberwolfach, Hausach, Gutach und Hornberg gehören seit der Bundestagswahlkreisreform zum Wahlkreis Schwarzwald-Baar 286
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