Zufallsfoto

Sascha Binder auf Sommertour in Gengenbach

Veröffentlicht am 11.08.2020 in Aktuelles

Angeregte Diskussion im Sonnenhof-Hotel Sonne

Die städtische und touristische Entwicklung sowie das allgemein gestiegene Umweltbewusstsein erfordern in der Reichstadt mehr Elektrotankstellen und besondere Regelungen, zum Beispiel hinsichtlich der Parkmöglichkeiten von E-Fahrzeugen.

Die Themenliste, die Sascha Binder, SPD-Landtagsabgeordnete und SPD-Generalsekretär für Baden-Württemberg. am Montag(10.8.2020) auf seiner Sommertour in Gengenbach hörte, ist lang. Nach seinem Besuch im Rathaus sprach er, zusammen mit Andrea Ahlemeyer-Stubbe, Vorsitzende der SPD Ortsgruppe, dem Vorstand des Handwerker und Gewerbevereins und weiteren Vertretern der heimischen Wirtschaft über konjunkturelle und wirtschaftliche Trends im Vorderen Kinzigtal, über mögliche Entwicklungen und Chancen der Einflussnahme. Dabei wurden eventuelle Corona-Szenarien nicht außer Acht gelassen.

Detailliert ging der Expertenkreis, der gemäß Ahlemeyer-Stubbe coronabedingt leider kleingehalten werden musste, auf die Probleme der Autoindustrie, deren Neuausrichtung hinsichtlich Elektroauto, Veränderungen der Arbeitsplätze, einschließlich mögliche Entlassungen, und die Auswirkungen auf die Region ein. Binder ist überzeugt, dass Städte wie Gengenbach hier einen Turnaround schaffen können und müssen. Angesichts der zunehmenden E-Mobilität gelte es die Infrastruktur und das Stromnetz so auszulegen, dass viele elektrobetriebene Autos gleichzeitig geladen werden können. Zudem sei zu berücksichtigen, dass die Ladestationen das historische Stadtbild nicht beeinträchtigen.

Darüber hinaus wurde über die Attraktivität der Gengenbacher Innenstadt für Einzelhändler gesprochen. Deren Spielraum beschränkten kleinteilige Ladenflächen, Denkmalschutzauflagen, hohe Mieten und inzwischen auch Corona-Bestimmungen. Nicht selten mit dem Ergebnis, dass Geschäfte geschlossen werden müssen. Denn die Einzelhändler verfügten nicht über die Querfinanzierungsmöglichkeit großer Ketten. Alle Gesprächspartner waren sich einig, Ladenschließungen müssen verhindert werden, denn sie beeinträchtigen die Attraktivität der Innenstadt wesentlich.

Gemäß SPD-Politiker Binder könnten Städte hier an zwei Stellschrauben drehen. Immobilen im städtischen Besitz so zu vermieten, dass Belange des Einkaufserlebnisses und des Stadtbilds und nicht Renditeaussichten das Maß der Dinge sind. Die Infrastruktur so zu verbessern, dass mehr Kunden in die Stadt kommen, dabei ist heute auch der Fahrradverkehr und ÖPNV ein wichtiger Baustein. Bezogen auf die Infrastruktur schloss Binder den Kreis wieder, indem er wiederholt mehr Investitionen für Ladestationen für E-Autos und E-Bikes ansprach.

Das Gespräch bewerteten Christoph Jauch (Hotel Sonne) Jörg Kaminsiki (Bäckerei Konditorei Cafe Honig) und Hans Helmut Hügel (Vorsitzender Handwerker und Gewerbeverein) als sehr konstruktiv. Sie begrüßten die Sicht und Ideen des Landespolitikers von außen auf Gengenbach. Man merke, dass Sascha Binder in Baden-Württemberg viel herumkomme und das ihm als Gemeinde- und Kreisrat die Probleme von kleinen und mittelgroßen Städten ihm nicht fremd sind.

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

Banner

Jetzt Mitglied werden Online spenden

WebSozis

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de