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Rhein-Neckar und Karlsruhe-Land zu Gast in Oberhausen-Rheinhausen

Veröffentlicht am 13.05.2013 in Wahlkreis

Oberhausen-Rheinhausen. Im Rahmen der von dem SGK-Kreisvorsitzenden und Mitglied des SGK-Landesvorstandes Christoph Beil initiierten Veranstaltungsreihe „Kommunalpolitik erleben“ zum Thema „Gemeinschaftsschule erleben“ wurde die Gemeinschaftsschule in Oberhausen-Rheinhausen besucht.

Die Veranstaltung zu diesem wichtigen bildungspolitischen Thema stieß auf großes Interesse. Neben dem SPD Bundestagswahlkandidaten Daniel Born, der als Gemeinderat in Oberhausen-Rheinhausen die Einrichtung der Schule mit initiiert hat waren zahlreiche KommunalpolitikerInnen aus dem ganzen Rhein-Neckar-Kreis und dem Landkreis Karlsruhe anwesend.

Nach einer Einführung von Christoph Beil, der insbesondere verdeutlichte wie wichtig die Gemeinschaftsschule für mehr Bildungsgerechtigkeit sei, stellte der geschäftsführende Konrektor der Gemeinschaftsschule Karsten Ex die Gemeinschaftsschule Oberhausen-Rheinhausen . Diese ist eine der ersten Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg und wurde im September 2012 eingerichtet.

Er wies darauf hin, dass die Schule als ehemalige Grund- und Werkrealschule schon in der Vergangenheit durch die konsequente Umsetzung moderner pädagogischer Konzepte wie zum Beispiel jahrgangsgemischte Lerngruppen eine Unterrichtskultur des intensiven Förderns und Forderns von heterogenen Lerngruppen entwickelt hatte.

Die jetzigen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 lernten in leistungsheterogenen Lerngruppen unabhängig von der in der Grundschule ausgesprochenen Bildungsempfehlung gemeinsam, um je nach individueller Neigung und Ausprägung ihres Leistungsvermögens jeden allgemeinbildenden Schulabschluss, also einen Hauptschulabschluss nach Klasse 9 oder 10, einen Realschulabschluss nach Klasse 10 oder auch ein Abitur nach Klasse 13 anzustreben.

Wichtiger Bestandteil der Schule – so Konrektor Ex – sei die Ganztagesschule mit einem umfassenden Angebot in den Bereichen der Hausaufgabenbetreuung und der Freizeitgestaltung sowie einer täglichen Mittagsmahlzeit in der schuleigenen Mensa.

Danach besichtigten die Teilnehmer die Schule und erlebten eine praktische Demonstration des auf die individuellen Bedürfnisse der Schüler abgestimmten Lernens. Hierbei zeigten sich die zahlreichen Teilnehmer sehr beindruckt von den neuen Formen des Lernens wie beispielsweise des Lernateliers und den individuellen Lerntagebüchern.

Nach der Führung erfolgte noch eine intensive Diskussion, in der Daniel Born nochmals auf den Stellenwert der Gemeinschaftsschule für das Bildungswesen hinwies und den politischen Prozess bei der Einrichtung der Schule und die Rolle der Kommunen erläuterte.

„Hier wurde von der Schulgemeinschaft die richtige pädagogische Entscheidung getroffen: Kinder trennt man nicht nach Güteklassen. Und die Politik hat mit der Gemeinschaftsschule die Möglichkeit gegeben, entsprechend dieser pädagogischen Entscheidung zu arbeiten und allen Kindern eine gute Chance zu geben“, erläuterte Daniel Born.

Nach einem Ausblick von Konrektor Karsten Ex auf die weitere Entwicklung dankte Christoph Beil den Vertretern der Schule und dem Mitorganisator Daniel Born. Er lud alle Teilnehmer zu den weiteren Veranstaltungen im Rahmen der Reihe „Kommunalpolitik erleben“ ein. Diese entwickelt sich seit ihrer Initiierung vor drei Jahren immer mehr zu einem „Publikumsrenner“.

Homepage Daniel Born MdL

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