Zufallsfoto

Reinhold Gall in Willsbach: „Was hat sich für unsere Städte und Gemeinden seit 2011 verbessert?“

Veröffentlicht am 27.03.2014 in Wahlkreis

Gespannt warteten rund vierzig Zuhörerinnen und Zuhörer im „Rössle“ in Obersulm-Willsbach auf die Ausführungen des baden-württembergischen Innenministers aus Obersulm anlässlich des Kommunalwahlkampfes am 25. Mai. Sie wollten hören, so der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Gero Joshat in seiner Begrüßung, was der seinem Heimatort sehr verbundene Obersulmer aus der Politikzentrale in Stuttgart zu Themen wie kommunale Finanzen, Schulen, Sicherheitslage, Altersarmut und Familienpolitik zu berichten weiß.

„Ohne Partner geht wenig, gemeinsam müssen wir uns auf den Weg machen“, so das Credo von Gall. Dies zog sich wie ein roter Faden durch seine ausführlichen und wie immer klar verständlichen Erklärungen. „Wir haben richtig viel gearbeitet und vieles zum Guten verändert.“ Die Studiengebühren wurden abgeschafft (rund 160 Mio. Euro). Die Umsetzung des Verfassungsauftrags, ohne neue Schulden auszukommen bei übernommenen 46 Milliarden Schulden, sei nicht leicht und nicht ohne Partner umsetzbar. Er glaube aber, dass die Menschen dazu bereit seien. Sie hätten auf eine veränderte Gesellschaftspolitik geradezu gewartet. Man müsse sie jetzt auch mitnehmen. Dann sei auch bei einer Halbierung der Einnahmen erfolgreiche Politik möglich. Die Verschiebung der Eingangsbesoldung bei den Beamten sei dort nicht gut angekommen. Aber eine gute Politik müsse und könne auch Konflikte aushalten.

Die Bundes-SPD habe verhindert, dass die Gewerbesteuer wegfiel, eine wesentliche Einnahmequelle zur Erfüllung der kommunalen Pflichtaufgaben.

Die Mittel zur Eingliederungshilfe wurden erhöht, ebenso die Städtebauförderung von 100 auf 700 Mio. € aufgestockt. Noch zu seiner Zeit als Gemeinderat wurden in den Kindergärten die Öffnungszeiten ausgeweitet. Im „Pakt für Familien“ nun wurde auf Landesebene konsequenterweise eine weitere Verbesserung der Kinderbetreuung vereinbart und mit entsprechenden finanziellen Mitteln ausgestattet, nicht wie bei der Vorgängerregierung von oben verordnet. Für Obersulm waren dies rund 360.000 € mehr. Die Betriebskosten werden so dauerhaft zu zwei Dritteln gefördert. Für die Schulsozialarbeit werden jährlich 25 Millionen bereitgestellt. Die Kooperation mit den Städten und Gemeinden laufe gut.

Eine gute Partnerschaft gebe es auch mit dem Handwerk. Stichwort „Tariftreuegesetz“. Wenn die Handwerksbetriebe vor Ort gute Löhne bezahlen, haben die Menschen mehr Geld in der Hand, der Betrieb gute und zufriedene Mitarbeiter und die Kommune bessere Steuerzahler. Bei der Bildungspolitik habe man wohl zu viel gewollt. Jetzt laufe auch dies besser. Es gehe um die Stabilisierung der Standorte, und jede Kommune streite gemeinsam mit den Eltern genau dafür. Im Krankenhauswesen setze man sich für intelligente Lösungen mit Schwerpunktbildung beim stationären Krankenhausaufenthalt ein. Dafür wurden zunächst einmalig 300.000 € bereitgestellt.

Zum Schluss richtet Gall seinen Appell an jede und jeden vor allem auch an die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD vor Ort, die Jungwähler mit einzubeziehen, sich für den Europagedanken (70 % unseres Exportmarkts und nicht nur deswegen) stark zu machen, den Polarisierern (AfD u. a.) den Wind aus die Segel zu nehmen und auf jeden Fall zur Wahl zu gehen. Eine gute Zukunft auch für unser Land auch für Obersulm gebe es nur durch mitgestalten.

(Text: Peter Dossow, SPD-Ortsverein Obersulm)

Homepage Reinhold Gall MdL

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

Banner

Jetzt Mitglied werden Online spenden

WebSozis

24.08.2026 19:52 Pflegenden Angehörigen die Alterssicherung zu kürzen, wäre das falsche Signal
Die angekündigte Kurskorrektur von Bundesgesundheitsminister Linnemann bei der Pflegereform unterstützen wir, sagt Christos Panztazis. Dafür braucht es aber auch eine gerechte Gegenfinanzierung. „Wir begrüßen die angekündigte Kurskorrektur von Bundesgesundheitsminister Linnemann ausdrücklich. Es ist richtig, die geplante Kürzung der Rentenbeiträge für pflegende Angehörige komplett zurückzunehmen. Wir als SPD haben von Anfang an deutlich gemacht: Die Stabilisierung… Pflegenden Angehörigen die Alterssicherung zu kürzen, wäre das falsche Signal weiterlesen

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de