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Prof. Dister dankt MdL Gunter Kaufmann (SPD) für Unterstützung des Aueninstituts in Rastatt

Veröffentlicht am 09.03.2011 in Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 09. März 2011

Bürgermeister Ernst Kopp und MdL Gunter Kaufmann im Gespräch mit den Vertretern der Naturschutzverbände

Auf seiner Abschiedstour besuchte der SPD-Landtagsabgeordnete Gunter Kaufmann zusammen mit dem Bürgermeister und Landtagskandidaten der SPD, Ernst Kopp, den Leiter des Rastatter Aueninstituts, Professor Dr. Emil Dister. Zu dem Gespräch, bei dem es auch um die aktuelle Situation im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes ging, waren auch Martin Klatt, Wolfgang Huber, Karl-Ludwig Matt und Heinz Zoller, Fachleute, die für den Naturschutz an vorderster Front wirken, eingeladen.

Professor Dister nahm dabei die Möglichkeit wahr, Gunter Kaufmann für sein Engagement zum Erhalt des Aueninstitutes in Rastatt nochmals ausdrücklich Dank zu sagen und brachte dabei die Hoffnung zum Ausdruck, dass Kaufmann in seiner Eigenschaft als stellvertretender Vorsitzender des NABU Baden-Württemberg, auch weiterhin die Arbeit des Instituts mit Wohlwollen begleitet. Beide, Gunter Kaufmann als auch Ernst Kopp, sagten zu, für eine Kontinuität der Arbeit von Dr. Dister und seinen Mitarbeitern einzustehen.

Die Vertreter der Naturschutzverbände konnten nicht verhehlen, dass der Naturschutz leider nicht den Stellenwert einnimmt und die Unterstützung erhält, den er benötigt, um die uns umgebende Landschaft, wie Auenwälder, Wiesen, Streuobstbestände, etc. in Ordnung zu halten. „Um bereits den Kindern die Notwendigkeit des Erhalts unserer lebensnahen Umwelt aufzuzeigen, unternehme ich seit dem vergangenen Jahr Exkurse mit meinen Schülern sowohl in den hiesigen Auenwäldern als auch im linksrheinischen Elsaß, um ihnen die Natur näher zu bringen“, so Wolfgang Huber. Dies will er künftig auch zusammen mit französischen Schülern praktizieren. Martin Klatt stellte die Frage: „Wie schaffen wir es, dass die Tiere wieder zueinander finden und dass die Landschaft durchgängig wird“? Durch die Bahntrassen, die Autobahn und auch B3 und B36, wird den Tieren ihr natürlicher Lebensraum zerschnitten, so dass ein Wechsel vom Rheingebiet in die Vorgebirgszone nicht mehr möglich ist.

Der Rastatter Ortsvereinsvorsitzende des NABU, Karl Ludwig Matt, wies auf die vermehrte Vermüllung der Landschaften links und rechts der Straßen und Wege im Stadtgebiet Rastatt und seinen Teilorten hin. Eine Verbesserung der Situation sieht er nur in der rechtzeitigen Mitnahme der Kinder und Jugendlichen. Diese müssten schon im Kindergarten und in der Grundschule durch entsprechende Maßnahmen auf die Erhaltung der Natur zu ihrer eigenen Gesundheit und für die Tierwelt sowie Flora und Fauna eingeschworen werden.

Ein gutes und positiv wirkendes Beispiel hierfür bietet die Ökostation am Westring in Rastatt, die von den Schulen dankbar angenommen wird. Laut Kopp fehlt vielen die Identifikation mit der Natur, worin auch deren Missbrauch zu suchen ist. Die Landwirtschaftsämter, so der Landtagskandidat, seien aufgefordert, den Gemeinden Vorgaben zur Behandlung ihrer natürlichen Flächen zu machen. Alle Gesprächspartner zeigten sich bereit, hierbei im Interesse der Natur und ihrer Nutzer mitzuwirken.

Homepage Gunter Kaufmann

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