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Politische Aschermittwoch

Veröffentlicht am 10.03.2014 in Ortsverein

„Näher bei den Menschen“. Unter diesem Motto stand der politische Aschermittwoch der Offenburger SPD mit Politik und Heringsessen.

Fast fünfzig interessierte Bürgerinnen und Bürger kamen. Einleitend sagte die Bundestagsabgeordnete Elvira-Drobinski-Weiß: „Für viele ist ihre Stadt weitaus mehr als ein Wohnort. Hier werden Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt gelernt und gelebt.“ Hier sei die Nähe besonders spürbar. Drobinski-Weiß freut sich über die Regierungsbeteiligung der SPD in Bund und Land: „So können wir die Politik vor Ort wirksam unterstützen.“ Als Beispiele nennt Drobinski-Weiß Chancengleichheit in wohnortnahen, sozial gerechten und modernen Gemeinschaftsschulen. Finanzielle Entlastung der Kommunen bei Eingliederungshilfe und Kita-Betriebskosten. Bezahlbare Wohnen und Mietpreisbremse. Die erfolgreiche Arbeit von Sozialdemokraten werde so für die Menschen direkt spürbar. Mit Blick auf die bevorstehenden Wahlen sagte Drobinski-Weiß: „Wir sorgen dafür, dass es mit der Gleichberechtigung nach vorne geht.“ Auf ihren Wahllisten wolle die SPD eine gleich starke Besetzung mit Frauen und Männern. Jeweils beide Geschlechter im Wechsel.

Hauptredner des Abends war der Lahrer Oberbürgermeister Dr. Wolfgang G. Müller (SPD). „Unsere Partei kann auf mehr als 150 Jahre Geschichte zurückblicken. Alle Mittel wurden angewandt, um unsere Partei zu schwächen und zu verleumden. Man hat sie sogar verboten.“ Dass die SPD heute noch bestehe und auf allen Ebenen der Politik vertreten ist, auch in Europa, sei eindeutig ein Beleg für die Nähe an den Menschen. Die Aktionsfelder der SPD auf Kreisebene sind für Müller klar definiert: ein stabiler Kreishaushalt mit Schuldenabbau. Effektive, leistungsfähige und menschliche Kreiskliniken. Kreisweit verteilte und für die Zukunft gerüstete Berufs- und Fachschulen. Moderne Infrastruktur und regional vernetzter ÖPNV. Verschmitzt geht Müller auf das spezielle Verhältnis der Städte Lahr und Offenburg ein: „Skurriles, Komisches und Lustiges wird erzählt.“ Dabei erkennt er die Stellung Offenburgs als Oberzentrum an. „Lahr ist Mittelzentrum und zweitgrößte Stadt in der Ortenau.“ Damit seien aber auch Erwartungen verbunden. Offenburg müsse dieser Verantwortung auch zum Wohle der übrigen Gemeinden in der Region deutlich stärker nachkommen als bisher. Nach der Diskussion klang der Abend mit dem traditionellen Heringsessen aus.

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Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

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