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„Planungen für ein deutsch-französisches Industriegebiet in Fessenheim vorantreiben“

Veröffentlicht am 14.08.2018 in Pressemitteilungen

An Meldungen, dass sich die Stilllegung der Atomreaktoren in Fessenheim wieder einmal um mindestens ein Jahr bis Ende 2019 verzögern werde, sind die Bürgerinnen und Bürger auf beiden Seiten des Rheins mittlerweile leider gewöhnt. Die Freiburger SPD-Landtagsabgeordnete Gabi Rolland hat für diese Hinhaltetaktik der französischen Regierung ebenfalls kein Verständnis. „Die Abschaltung von Fessenheim von der Inbetriebnahme eines neuen Reaktors in Flamanville abhängig zu machen, bedeutet, dass die Menschen am Oberrhein noch länger mit diesem Sicherheitsrisiko leben müssen“, ärgert sich Gabi Rolland.

Stattdessen sollten die zuständigen Stellen in Frankreich die Planungen für das angedachte deutsch-französische Industriegebiet in Fessenheim vorantreiben. Rolland verweist darauf, dass bereits zahlreiche Firmen und Institute konkrete Pläne vorgestellt haben.

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE), der Verband der Erneuerbare-Energien-Industrie Frankreichs (SER) und die Solar-Kommission SOLER haben Ende Juni Fessenheim als idealen Standort für eine neue Fabrik zur Produktion hochmoderner Photovoltaik-Fertigungstechnologie benannt. „Mit der Errichtung einer bi-nationalen Produktionszone würden in der Region Fessenheim - Freiburg und darüber hinaus in den kommenden Jahren mehrere tausend neue Arbeitsplätze geschaffen werden“, ist Rolland überzeugt.

Homepage Gabi Rolland MdL

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