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Nach zweieinhalb Stunden standen die Ergebnisse fest (siehe unten). Die SPD Offenburg hatte ihre 40 Kandidaten für den Gemeinderat sowie 16 Kandidaten für den Kreistag in geheimen Wahlen gewählt.
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Nach zweieinhalb Stunden standen die Ergebnisse fest (siehe unten). Die SPD Offenburg hatte ihre 40 Kandidaten für den Gemeinderat sowie 16 Kandidaten für den Kreistag in geheimen Wahlen gewählt.
Auf Platz 1 der SPD-Gemeinderatsliste wird, wie von der Findungskommission vorgeschlagen, die 37jährige Diplom-Sozialpädagogin Julia Letsche stehen. Die berufstätige Mutter von drei Kindern ist seit vielen Jahren in sportlichen, sozialen und kirchlichen Organisationen engagiert. Als stellvertretende Vorsitzende der SPD Offenburg hat sie in den letzten Jahren „immer mehr Geschmack an der Kommunalpolitik gefunden“, wie sie betonte. In der Kommunalpolitik könne man hautnah erleben, was die Bürger beschäftige - ganz gleich ob im Kindergarten, in der Schule oder in Sportvereinen. Für den SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Jochen Ficht war dieser Personenvorschlag „junge Frau, hoch engagiert und politisch motiviert“ ein ganz bewusstes Signal an die Wähler. „Mehr junge Gesichter und auch mehr Frauen in den Gemeinderat.“
Auf die folgenden Plätzen der SPD-Liste wählten die Mitglieder den Fraktionsvorsitzenden im Gemeinderat, Jochen Ficht (Platz 2), gefolgt von Ulrike Weidt, Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, sowie auf Platz 4 Bertold Thoma, stellvertretender Fraktionsvorsitzender.
Eine sechsköpfige Findungskommission der Offenburger SPD hatte im zurückliegenden Jahr die Kandidatensuche organisiert. Verbunden damit waren unzählige Gespräche mit potentiellen Bewerbern. „Es war nicht schwieriger, aber auch nicht leichter als in den vergangenen Jahren auf die Suche zu gehen“, betonte Jochen Ficht. „Aber dafür können wir heute eine Vorschlagsliste präsentieren“, so der SPD-Stadtverbandsvorsitzende, „die ich nur als interessantes, spannendes und tolles Angebot für die Offenburger Wähler bezeichnen kann.“
Mit einem Verhältnis bei den Gemeinderatskandidaten von 22 männlichen (55%) und 18 weiblichen (45%) habe die Offenburger SPD eine „prima Mischung“, wie Jochen Ficht unterstrich. Dies treffe ebenso für die Vertretung aus den Ortsteilen (19 Kandidaten) und den Stadtteilen (21 Kandidaten) zu. Auch bei den jungen Kandidaten, die sich für den Gemeinderat zur Wahl stellen, könne die SPD sich gut präsentieren. Im Alter bis 25 Jahre sind 5 Personen auf der SPD-Liste gewählt, bis 30 Jahre sind es 7. Der jüngste Kandidat ist gerade 22 Jahre alt, der älteste Bewerber 72 Jahre.
„Nicht nur, dass unsere amtierenden Gemeinderäte sich erneut zur Wahl stellen sei ein positives Signal, auch für unsere Arbeit der letzten Jahre.“ Die immerhin 16 Nicht-SPD-Mitglieder auf der SPD-Liste spiegelten eine interessante Offenburger Bürgerliste wieder, wie Jochen Ficht herausstellte.
Dieses hohe Maß an breitgefächerter beruflicher Erfahrung, umfassendem ehrenamtlichen Engagement in ganz vielen Bereichen des Offenburger Lebens sei eine gute Startposition für den Kommunalwahlkampf.
Den allerdings möchten die Sozialdemokraten im März einläuten. Im Moment, so Jochen Ficht, sei man mit der Erarbeitung inhaltlicher Aussagen für die kommenden Jahre beschäftigt.
Das SPD-Programm: Gründlich und ehrlich - ohne leere Versprechen
„Das machen wir gründlich, vor allem ehrlich und wie gewohnt ohne Sprechblasen und leeren Versprechungen“, meinte der SPD-Fraktionsvorsitzende. Gleich nach Fasnacht, am 10. März werden sich die gewählten Kandidaten in einer dritten Runde treffen. Da geht es neben der Abstimmung der politischen Aussagen auch um die Planung und Organisation des „kurzen aber hoffentlich interessanten und sympathischen Wahlkampfs“ wie Jochen Ficht abschließend bekanntgab.
SPD-Kandidatenliste für den Gemeinderat
1. Julia Letsche (37, Dipl. Sozialpädagogin), 2. Jochen Ficht (62, Geschäftsführer), 3.Ulrike Weidt (48, Rechtsanwältin), 4. Bertold Thoma (70, Oberstudienrat, Pfarrer i.R.), 5. Loretta Bös (57, Selbständige für Medien- und Öffentlichkeitsarbeit), 6. Ulrich Albicker (44, Vertriebsmanager), 7. Kirsten Braun (60, Pensionärin), 8. Gerd Borschensky (57, Chemiefacharbeiter), 9. Dr. Martina Bregler (59, Ärztin), 10. Andreas Burgert (51, Bürokaufmann), 11. Franziska Conrad (26, staatl. anerkannte Erzieherin), 12. Dr. Jens-Uwe Folkens (65, Chefarzt), 13. Verena Geiler (57, Bürokauffrau), 14. Jürgen Gießler (53, Polizeibeamter), 15. Sandra Huber (30, Lehrerin, Lehrbeauftragte), 16. Richard Groß (37, Angestellter), 17. Susanne Kames-Hübsch (55, Lehrerin), 18. Ludwig Gütle (67, Ortsvorsteher, Verfahrensingenieur), 19. Nicole Kränkel-Schwarz (53, Direktorin Staatl. Seminar für Lehrerbildung), 20. Markus Hartmann (48, Dipl. Betriebswirt), 21. Tanja Künster (24, Veranstaltungskauffrau), 22. Heinz Hättig (53, Zimmermann), 23. Andrea Leppert (Gebietsverkaufsleiterin Baufinanzierung), 24. Thomas Hauser (39, Rechtsanwalt), 25. Sieglinde Metzler (71, Lehrerin i.R.), 26. Florian Hess (24, Student), 27. Elke Pfullendörfer-Mock (44, kaufm. Angestellte), 28. Kevin Hollstein (22, Schüler), 29. Dr. Susanne Ramm-Weber (51, Kulturwissenschaftlerin), 30. Matthias Katsch (51, Managementtrainer), 31. Ute Vogt (54, Krankenschwester), 32. Daniel Kirchner (30, Gastronom/Dipl. Politologe), 33. Mina Wagner (63, Kinderärztin) 34. Angelo Pafumi (26, Zahntechniker), 35. Walburga Zecha (67, Dipl. Sozialpädagogin), 36. Detlef Peschel (54, Dipl. Ingenieur), 37. Wolfgang Puppe (67, Rektor a.D.), 38. Holger Schneider (55, Gewerbeschullehrer), 39. Gerhard Schröder (43, selbst. Landschaftsgärtner), 40. Dr. Hans-Hellmut Treeck (72, HNO-Arzt).
Ersatzbewerber:
1. Silvia Müller, 2. Fred Gelszat, 3. Peter Schäfer, 4. Gabriele Zorn, 5. Sönke Weidt, 6. Franz Vetter.
Für die Kreistagswahl nominierte die SPD-Konferenz folgende Kandidaten: 1. Dr. Christoph Jopen (63, Bürgermeister), 2. Dr. Martina Bregler (59, Ärztin) 3. Jürgen Gießler (53, Polizeibeamter) 4. Loretta Bös, 5. Ludwig Gütle 6. Franziska Conrad 7. Daniel Kirchner 8. Nicole Kränkel-Schwarz 9. Angelo Pafumi 10. Julia Letsche 11. Wolfgang Sandfort 12. Elisabeth Lolivrel 13. Bertold Thoma 14. Silvia Müller 15. Rüdiger Wagner 16. Ulrike Weidt.
Ersatzbewerber:
1. Walburga Zecha, 2. Detlef Peschel, 3. Peter Schäfer, 4. Sönke Weidt
Homepage SPD Offenburg
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(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
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