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Nächtliche Luftrettung in Mannheim: Innenminister Strobl soll 24-Stunden-Hubschrauber prüfen

Veröffentlicht am 04.08.2018 in Landespolitik

Ein Rettungshubschrauber in der Schweiz (Symbolbild)

In einem Schreiben an Innenminister Strobl fordert der Mannheimer SPD-Landtagsabgeordnete und Stadtrat Dr. Boris Weirauch eine Überprüfung der nächtlichen Luftrettung in Mannheim. „Der derzeitig einzige 24-Stunden-Rettungshubschrauber in Baden-Württemberg ist in Villingen-Schwenningen stationiert“, erklärt Weirauch seinen Vorstoß. „Das ist von Mannheim und von Nordbaden allgemein zu weit weg.“

Normale Rettungshubschrauber dürfen nach Anbruch der Dunkelheit nicht mehr für Notfälle abheben. Neben dem einzigen 24-Stunden-Hubschrauber in Villingen-Schwenningen muss Baden-Württemberg bei nächtlichen Notfällen auf Hubschrauber aus angrenzenden Bundesländern oder der Schweiz zurückgreifen.

Weirauch weist in seinem Schreiben besonders auf die Hochleistungsmedizin des Universitätsklinikums Mannheim für Frühgeborene und kranke Kinder hin, die über die Grenzen Mannheim hinaus einen hervorragenden Ruf besitzt. „Im Bereich Neonatologie leistet das Klinikum europaweit Spitzenmedizin, weswegen viele Frühchen von weiter her nach Mannheim für lebensnotwendige Operationen verlegt werden. Hier entscheiden Stunden oder gar Minuten über Leben und Tod“, macht Weirauch den Handlungsbedarf deutlich.

Besonders in solchen Fällen macht sich das Fehlen eines Nachthubschraubers bemerkbar. „Muss ein krankes oder ein frühgeborenes Kind nach Anbruch der Dunkelheit nach Mannheim verlegt werden, muss derzeit erst ein geeigneter Hubschrauber aus Nürnberg angefordert werden, in den im Klinikum zunächst jeweils das klinikspezifische Spezialequipment eingebaut werden muss, bevor die kleinen Patienten zur Behandlung nach Mannheim abgeholt werden können. Das alles kostet wertvolle Zeit“, legt Weirauch das Problem gegenüber dem Minister dar.

Neben Verzögerungen bei der Rettung oder dem Transport ergibt sich für Weirauch ein weiteres offensichtliches Problem: „Der Notfallmediziner des Hubschrauber-Teams muss dann in Mannheim warten, währenddessen ein spezialisierter Oberarzt des Mannheimer Klinikums das erkrankte Baby oder Kind abholt und nach Mannheim bringt“. Dies ist aus Sicht des Abgeordneten kein sinnvoller Umgang mit knappen Ressourcen im Gesundheitswesen.

Weirauch fordert daher Innenminister Strobl auf zu prüfen, ob und wie die Situation der Luftrettung für Mannheim, aber auch den nordbadischen Landesteil insgesamt verbessert werden kann.

Homepage Dr. Boris Weirauch: Ihre starke Stimme im Landtag von Baden-Württemberg

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