SPD will Machbarkeitsstudie für Nahwärmeversorgung mit regenerativer Energie für Straßburgerhof
Die SPD-Ratsfraktion rannte mit ihrem Antrag offene Türen ein. Eine Machbarkeitsstudie für die Nahwärmeversorgung im Bereich Straßburgerhof und Umgebung steht auf ihrer Wunschliste.
24.04.2009 - Wolfach. Im Straßburgerhof steht in den kommenden Jahren die schrittweise Sanierung der Straßen an, Leitungen werden erneuert. Da sollte, so begründen die drei SPD-Ratsmitglieder, gleich ein Wärmeversorgungssystem mit verlegt werden. Schließlich wünsche sowohl Verwaltung wie auch Ratsgremium die Nutzung regional verfügbarer, regenerativer Energien.
Hinzu kommt außerdem, dass mit der Umgestaltung des »Sägegrüns« in ein Gewerbegebiet dort der Bau einer Heizzentrale möglich wäre, und eventuell die dringend erforderlichen Großabnehmer in Form von Gewerbebetrieben vorhanden wären. Außerdem liegen sowohl städtische Schulen als auch Einrichtungen des Kreises in unmittelbarer Nachbarschaft. Bruno Heil konkretisierte schließlich: Es solle untersucht werden, ob die Ansiedlung eines zentralen Heizkraftwerkes im Sägegrün Sinn mache.
Bürgermeister Gottfried Moser begrüßte wie auch die Sprecher von CDU und Freien Wählern den Antrag. »Jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür«, sagte das Stadtoberhaupt. Das Problem sind die Untersuchungskosten, die im aktuellen Haushalt nicht unterzubringen sind. »Wir schießen nicht gleich in die Vollen«, schlug Moser vor, der sich erst bei einer Energie-Agentur Ratschläge holen will, bevor ein Fachbüro mit größeren Planungen beauftragt wird. Damit waren die Ratsmitglieder aller Fraktionen einverstanden.
Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Offenburger Tageblatt