Der Landtagsabgeordnete Dr. Stefan Fulst-Blei hat in einem Antrag an die Landesregierung (15/381) den großen Mangel an Erzieherinnen und Erziehern thematisiert und Maßnahmen zur Beseitigung des Mangels eingefordert.
Der Landtagsabgeordnete Dr. Stefan Fulst-Blei hat in einem Antrag an die Landesregierung (15/381) den großen Mangel an Erzieherinnen und Erziehern thematisiert und Maßnahmen zur Beseitigung des Mangels eingefordert.
„Für Städte und Gemeinden wird es immer schwieriger die Kinderbetreuung weiter auszubauen, da das Fachpersonal fehlt. Hier muss das Land kurzfristig reagieren“, so Dr. Fulst-Blei. Aktuell sind nach Auskunft des Kultusministeriums 3.240 Praktikanten/innen im 1-jährigen Berufskolleg Sozialpädagogik, 5.917 besuchen eine zweijährige Fachschule für Sozialpädagogik (Vollzeit, zwei Jahre), 205 die dreijährige (Teilzeit) sowie 1.631 die zweijährige Berufsfachschule für Kinderpflege (Vollzeit). Im Jahr 2010/11 absolvierten des Weiteren 513 Personen eine Schulfremdenprüfung „Erzieher/in“. Die in der Vergangenheit erfolgte Ausweitung der Klassenzahlen werden in Anbetracht der anstehenden Aufgaben wie Ausbau U-3-jährigen-Betreuung, Verbesserung des Personalschlüssels, Ganztagsbetreuung, Sprachförderung als nicht ausreichend angesehen. Das Kultusministerium verweist daher auf den im Koalitionsvertrag vereinbarten Ausbau sowohl der Vollzeit- als auch Teilzeitausbildungsgänge. Daneben ist beabsichtigt, für Personen aus anderen Berufsgruppen eine Weiterqualifizierung zur Zweitkraft in Kindertageseinrichtungen anzubieten. Auch soll für Wiedereinsteigerinnen eine modulare Langzeitfortbildung zur Vermittlung des Orientierungsplans erfolgen. Schließlich werde die Einrichtung eines Modellversuchs einer „dualen Erzieherausbildung“ geprüft, in welcher auf das einjährige Berufskolleg (Praktikum) eine dreijährige Ausbildung mit Vergütung folgen soll. Alleinerziehende Mütter ohne Studien- und Berufsabschluss soll möglicherweise die Qualifizierung zur Erzieherin im Teilzeitbildungsgang angeboten werden. Hier kann gemäß Kultusministerium bereits auf Erfahrungen aus der Arbeitsmarktintegration zurückgegriffen werden. Für Interessierte ohne mindestens einen mittleren Bildungsabschluss soll der Weg über die Kinderpflegeausbildung zur Erzieherausbildung weiter ausgebaut werden. Generell sollen speziell Männer für den Erzieherberuf gewonnen werden. Bislang sind nur 2,9 % der Beschäftigten in den Tageseinrichtungen männlich (bundesweit 3,5 %). Für den Bildungspolitiker Dr. Fulst-Blei ist dabei klar: „Wichtig ist, dass wir es schaffen zeitnah deutlich mehr Erzieherinnen und Erzieher auszubilden, ohne die Qualität aus dem Auge zu lassen. Ich erhoffe mir hier insbesondere von der Diskussion um einen dualen Ausbildungsgang wichtige Impulse, den Beruf attraktiver zu machen. Die SPD unterstützt das Kultusministerium in den Bemühungen schnell zu einer Ausweitung der Erzieherausbildung zu kommen. Hierfür brauchen wir aber Klarheit zum Zeitplan und zum Finanzbedarf.“
Homepage Dr. Stefan Fulst-Blei: Für Mannheim im Landtag von Baden-Württemberg
hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.
(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
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