Zufallsfoto

MdL Gunter Kaufmann (SPD): Realschüler sollen Rechtsanspruch auf Platz in beruflichen Gymnasien erhalten

Veröffentlicht am 28.02.2011 in Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 28. Februar 2011

Rastatter SPD-Abgeordneter spricht am heutigen Dienstag in der letzten Sitzungswoche des Landtags vor der anstehenden Wahl

In einem eigenen Gesetzesantrag fordert die Landtags-SPD einen gesetzlichen Rechtsanspruch auf einen Platz an einem beruflichen Gymnasium für alle zugangsberechtigten Realschulabsolventen. Um diesen Rechtsanspruch umzusetzen, soll die CDU-/FDP-Landesregierung nach dem Willen der SPD die Deckelung der Anzahl der Eingangsklassen aufheben sowie die Zahl der Klassen an den beruflichen Gymnasien deutlich erhöhen und dafür ausreichende personelle und finanzielle Mittel zur Verfügung stellen.

Der mittelbadische SPD-Parlamentarier Gunter Kaufmann, der zugleich auch Sprecher für berufliche Bildung der SPD-Landtagsfraktion ist, wird hierzu am heutigen Dienstag zum letzten Mal in seiner 10-jährigen Zeit als Landtagsabgeordneter ans Redepult im Stuttgarter Landtag treten.

„Tausende von Realschulabsolventen konnten nicht auf ein berufliches Gymnasium wechseln, da es dort nicht genügend Eingangsklassen gibt“, so Gunter Kaufmann zur Begründung der Forderung nach einem gesetzlichen verankerten Rechtsanspruch. Es könne nicht sein, dass der Zugang zum beruflichen Gymnasium wie bisher weiterhin nach Kassenlage oder nach Konjunkturlage geschehe. Vielmehr müsse der Vorgabe der Landesverfassung Rechnung getragen werden, dass jeder Schüler bzw. Schulabgänger den Weg gehen könne, der seinen Voraussetzungen entspreche. Mit der Forderung nach einem Kapazitätsausbau an den beruflichen Schulen sei man sich im Übrigen einig mit den kommunalen Spitzenverbänden im Land sowie den Lehrerverbänden.

Dennoch hätten CDU und FDP bereits öffentlich erklärt, dass sie beabsichtigen, das Gesetz auch in zweiter Lesung abzulehnen, kritisiert Gunter Kaufmann. Für ihn ist diese Haltung nicht nachvollziehbar und widerspricht der Forderung „Kein Abschluss ohne Anschluss“. Die zur Verfügung stehenden Plätze an den beruflichen Gymnasien reichten für rund ein Drittel der Bewerber nicht aus, so der SPD-Landtagsabgeordnete. „Gerade in der jetzigen unsicheren Situation ist es für die Realschüler und deren Eltern aber wichtig zu wissen, dass sie nach einer mittleren Reife mit den entsprechenden Voraussetzungen auch die Möglichkeit haben, ein berufliches Gymnasium zu besuchen.“ An den allgemeinbildenden Gymnasien wären solche Zustände nicht vorstellbar.

Interessierte können die Landtagsdebatte zur Situation an beruflichen Schulen unter Tagesordnungspunkt 5 am heutigen Dienstag ab ca. 15.30 Uhr im Live-Stream des Landtags unter www.landtag-bw.de mit verfolgen bzw. die Rede von Gunter Kaufmann in seinem Rastatter Büro telefonisch oder per E-Mail bestellen (Tel.: 0 72 22 / 78 74 99, E-Mail: gunter.kaufmann@spd.landtag-bw.de).

Homepage Gunter Kaufmann

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

Banner

Jetzt Mitglied werden Online spenden

WebSozis

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de