Pressemitteilung vom 30. August 2007
Straße der Demokratie verspricht Erfolgsmodell zu werden
Am 07. September 2007 wird im Hambacher Schloss der Startschuss für die Straße der Demokratie gegeben. Mit dabei wird auch der SPD-Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Rastatt/Murgtal, Gunter Kaufmann, sein. Er will damit die hohe Bedeutung der Demokratiegeschichte für den deutschen Südwesten unterstreichen. Mit dem Projekt Straße der Demokratie kann die freiheitliche Geschichte aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts hervorragend dargestellt werden, so Gunter Kaufmann gegenüber der Presse.
Ich freue mich, dass die Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, Kurt Beck und Günther Oettinger, die Schirmherrschaft für die Veranstaltung in Hambach übernommen haben und so den Erfolg für das Projekt garantieren. Es haben sich zahlreiche Städte des Oberrheins und auch die Landeszentralen für politische Bildung in den beiden Bundesländern zwischenzeitlich bereit erklärt, Erinnerungsorte der gemeinsamen freiheitlich-demokratischen Traditionserfahrung mit der Demokratiestraße zu verbinden, um die demokratischen Traditionen Deutschlands weiten Bevölkerungskreisen bewusst zu machen und zum Besuch der Erinnerungsstätten für die Freiheitsbewegungen anzuregen.
Bereits im März 2003 wurde das Konzept zur Errichtung einer Straße der Demokratie dem Rastatter Gemeinderat vorgestellt und dort einstimmig unterstützt. Rastatt darf deshalb nicht abseits stehen, erklärte Gunter Kaufmann angesichts der aktuellen Diskussion um eine Beteiligung der Stadt Rastatt. Eine Straße sei immer das Symbol des Verbindens, sie verknüpft Orte, Daten und Menschen und sie steht für Bewegung und Mobilität – auch dies sei ein Zeichen für Demokratie und das Lebensgefühl in der heutigen Zeit, so die seinerzeitige Diskussion im Rastatter Stadtrat.
Mittlerweile liege auch ein reich bebilderter Reiseführer zu den Orten der Demokratiebewegungen vor, der am 07. September 2007 der Öffentlichkeit präsentiert würde. Auf die Rolle, die Rastatt in der Freiheitsbewegung von 1848/49 gespielt hat, können wir stolz sein, betonte Gunter Kaufmann, der auch Vorsitzender der Rastatter SPD-Stadtratsfraktion ist.
Der Parlamentarier hofft, dass damit auch das Interesse an der Stadt und seinen zahlreichen historischen Facetten weiter wachsen wird. Auch aus diesem Grund sollte sich Rastatt der Initiative der vielen Städte von Frankfurt über Mainz und Karlsruhe bis Offenburg und Lörrach anschließen