Pressemitteilung vom 10. März 2009
SPD-Landtagsabgeordneter beteiligt sich am bundesweiten EU-Schulprojekttag
Auf Initiative des Bundesaußenministers Frank-Walter Steinmeier (SPD) während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft im Jahr 2007 findet stets am 09. März ein bundesweiter EU-Schulprojekttag an deutschen Schulen statt. In diesem Jahr waren somit zum dritten Mal bundesweit Abgeordnete, Regierungsmitglieder, EU-Kommissionsbeamte und weitere Experten mit EU-Kompetenz aufgerufen, in den Schulen Gespräche mit den Schülern über Europa zu führen. Dies sollte auch dazu dienen, den jungen Menschen wenige Monate vor der Europawahl am 07. Juni 2009 die Bedeutung Europas näher zu bringen.
Der SPD-Landtagsabgeordnete Gunter Kaufmann nahm den EU-Schulprojekttag zum Anlass, dieses Jahr in Absprache mit dem Rektor der Haupt- und Realschule Iffezheim, Hansjörg Deck, die drei Abschlussklassen der Realschule und die einzügige Abschlussklasse der Hauptschule zu besuchen. Rund 90 bis 100 Schüler und Schülerinnen erhielten vom SPD-Parlamentarier Einblick in aktuelle europäische Themen und die Arbeitsweise der EU. Die Fachlehrer der Realschule im Bereich EWG, Margot Bitterwolf und Rolf Schemel, hatten ihre Schüler entsprechend vorbereitet, so dass aus deren Reihen gezielt Fragen zu Europa gestellt wurden. Auch allgemeine politische Probleme wurden angesprochen.
Die Bedeutung Europas für die persönliche und berufliche Zukunft der jungen Generation sollte von der Politik besonders herausgestellt werden, so der SPD-Parlamentarier in dem abschließenden Gespräch mit den Lehrkräften. Der Eindruck aus vielen Gesprächen mit Schülern sei, dass die junge Generation sehr wohl die Vorzüge der europäischen Integration kennt und zu schätzen weiß, wie etwa die wachsenden Bildungs- und Berufschancen über alle Ländergrenzen hinweg. Auch die Freizügigkeit im Reiseverkehr, die wirtschaftliche Kraft und verbraucherfreundliche Wirkung des EU-Binnenmarktes und natürlich auch das Ziel eines gemeinsamen und global orientierten Umwelt- und Naturschutzes, werde positiv mit Europa verbunden.
Die Antworten der Schüler ließen erkennen, dass keine Angst vor dem Verlust der regionalen Identität und der Auflösung der kulturellen Vielfalt bestünden. Gerade unsere Grenznähe zu Frankreich und unser gutes Verhältnis zu den Franzosen im Elsass, ermögliche es gerade der mittelbadischen Region glaubhaft die Vorzüge eines vereinigten Europas darzustellen, so Gunter Kaufmann abschließend.