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Mannheimer Morgen: "Stadtbild" hilft Sternwarte

Veröffentlicht am 30.11.2011 in Presseecho

Denkmalschutz: Verein startet Benefizaktion mit einem Kunstwerk von Dietmar Brixy
"Stadtbild" hilft Sternwarte

Von unserem Redaktionsmitglied Peter W. Ragge
Info

Kontakt zum Verein unter Tel. 0621/12 62 051 (Peter Manz)

Es heißt "Mannheimer Sternegucker", und es soll der Sternwarte helfen: Mit dem Verkauf eines eigens geschaffenen Kunstwerks des Mannheimer Malers Dietmar Brixy will der Verein "Stadtbild" Einnahmen zur Sanierung des astronomischen Barockgebäudes erzielen.

"Dass dieser markante, wissenschaftlich und historisch so wichtige Bau in derart desolatem Zustand ist, das ist uns schon lang ein Dorn im Auge", beklagte "Stadtbild"-Vorsitzender Dr. Lothar Stöckbauer. Die Bürgerschaft sei bereit, "einen substanziellen Beitrag zur Sanierung zu leisten", so der Vorsitzende. 80 000 Euro habe der Verein dafür bereits angespart, 20 000 Euro das von der Landtagsabgeordneten Helen Heberer geführte "Aktionsbündnis Sternwarte" bereits gesammelt: "Aber wir brauchen mehr, denn die Sanierungskosten betragen rund eine Million Euro", so Stöckbauer.

Die beiden "Stadtbild"-Vorstandsmitglieder Hans Bichelmeier und Peter Manz hatten die Idee für das besondere Projekt mit Brixy.
Bisher eine Million aufgebracht

Er schuf ein Gemälde, von dem 99 nummerierte, signierte Kunstdrucke hergestellt wurden. Sie werden für 198 Euro verkauft. "Wir waren wirklich angetan von der konstruktiven, sympathischen Zusammenarbeit mit Ihnen", dankte Stöckbauer dem Maler: Der Verein habe in Brixy "einen Partner gesucht und einen Freund gefunden", so Stöckbauer.

Die Sanierung der Sternwarte ist jetzt das nächste größere Projekt des vor genau 20 Jahren entstandenen Vereins. Er entwickelte sich aus der Bürgerinitiative, die vergeblich für den Wiederaufbau des "Alten Kaufhauses" in N 1 kämpfte. "Aber das waren keine Wutbürger, sondern sie wurden Kreativbürger", gratulierte Erster Bürgermeister Christian Specht zum Geburtstag des Vereins. Er habe "dazu beigetragen, unsere Stadt liebens- und lebenswert zu machen", bedankte er sich für die rund eine Million Euro an Spendenmitteln, die der Verein bisher aufgewendet hat. Sie flossen überwiegend in den Friedrichplatz (historische Leuchten, Tritonen- und Atlantenbrunnen) aber auch den "Badischen Greif" an der Autobahneinfahrt, eine historische Madonna in B 2 oder das Gitter am Marktplatzbrunnen. "Damit haben Sie geholfen, ein Stück Identität der Stadt zu bewahren", würdigte Specht das Engagement.

Specht beglückwünschte auch den Unternehmer Normann Stassen, der - wie berichtet - den Denkmalschutzpreis 2011 des Vereins für die Sanierung der Bopp & Reuther-Siedlung erhielt. "Sie haben damit einen wichtigen Teil Waldhöfer Geschichte erhalten - das hat mich als Waldhöfer besonders berührt", wandte sich Specht an Stassen. Zuvor hatte Volker Keller, der stellvertretende Vorsitzende des Vereins, die architektur- und sozialgeschichtliche Bedeutung der 1897 erbauten Siedlung verdeutlicht. Dass Stassen sie vor dem Verfall bewahrt und mieterfreundlich saniert habe, sei "ein Vorbild für zeitgemäße Denkmalpflege", so Stöckbauer.

Mannheimer Morgen
29. November 2011

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