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Mannheimer Morgen: Schule bekommt Lob von der Ministerin

Veröffentlicht am 15.11.2011 in Presseecho

Integration: Bilkay Öney besucht Interkulturelle Waldorfschule und Verband der Deutschen Sinti und Roma
Schule bekommt Lob von der Ministerin

Bildung und Integration gelten schon lange als ein untrennbares Paar. Darum war es auch kein Zufall, dass die baden-württembergische Integrationsministerin Bilkay Öney (SPD) bei ihrem dritten MannheimBesuch gestern ausgerechnet eine Schule ansteuerte. Und es war auch kein Zufall, was das für eine Schule war: die Interkulturelle Waldorfschule. Für das Konzept der Schule gab es von Öney viel Lob.

"Es ist wichtig, wie viel Wert hier darauf gelegt wird, die kreativen Potenziale der Kinder zu entdecken", sagte die Ministerin. Dies komme gerade auch solchen Kindern entgegen, die die deutsche Sprache noch nicht perfekt beherrschten. Sie hätten es oftmals auch durch den frühen Notendruck schwerer als andere Schüler. Hier könne die Interkulturelle Waldorfschule durchaus auch Vorbild für alle Schulen sein.

Die Einrichtung in der Neckarstadt gilt deutschlandweit in dieser Form als einmalig. An der Ganztagsschule lernen Kinder ab der ersten Klasse. Neben einer "sorgfältigen Sprachpflege" auf Deutsch, so Mitgründer Albert Schmelzer, setze die Schule auch auf Unterricht in der Muttersprache der Kinder. Den Besuch der Ministerin nutzte die Schule auch, um auf ein eigenes Anliegen aufmerksam zu machen. "Wir haben sie darauf hingewiesen, dass es für unsere Schule gar kein Gesetz und damit auch keine feste Finanzierungsregelung gibt", sagte Schmelzer. Derzeit bekommt die Interkulturelle Waldorfschule rund 66 Prozent ihrer Kosten vom Land erstattet. Den Rest finanzieren die Stadt, verschiedene Stiftungen, Unterstützer und Eltern mit ihren Gebühren. Mehrere Förderer der Schule, darunter auch dm-Gründer Götz Werner, waren beim Besuch von Bilkay Öney gestern anwesend. "Eigentlich", sagte Albert Schmelzer, "müssten wir mit unserem sozialen Anliegen voll vom Land finanziert werden." Die Ministerin habe das Ansinnen durchaus positiv bewertet.

Nach den Gesprächen in der Waldorfschule besuchte Öney, die auf Einladung der Landtagsabgeordneten Helen Heberer (SPD) in Mannheim war, den Landesverband der Deutschen Sinti und Roma Baden-Württemberg. Die Ministerin diskutierte mit Vertretern des Verbandes Möglichkeiten zur Zusammenarbeit im Land. bro

Mannheimer Morgen
15. November 2011

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