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Mannheimer Morgen, Mittwoch, 19.11.2014 zur Rettung der Musikhochschule

Veröffentlicht am 21.11.2014 in Pressemitteilungen

Politiker reagieren erleichtert

Großes Aufatmen: Erleichtert reagierten Mannheimer Landes- und Kommunalpolitiker auf die Rettung der Musikhochschule. "Die Kürzungen sind vom Tisch. Alle fünf Standorte bleiben erhalten. Die fünf Musikhochschulen erhalten darüber hinaus drei Prozent mehr Geld. In Mannheim bleiben Schulmusik, Orchestermusik und Jazz erhalten und als landesweites Profilangebot werden Popmusik und die neu hinzukommende Weltmusik angeboten - wenn das keine gute Nachricht ist?!", zeigt sich Helen Heberer zufrieden mit der Arbeit des letzten Jahres, in die "viel Unterstützung aus der ganzen Region geflossen" sei.

Als Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses hatte die Mannheimer SPD-Landtagsabgeordnete sehr für den Standort und gegen die Sparpläne der Ministerin Theresia Bauer (Grüne) gekämpft, was auch Musikhochschul-Präsident Rudolf Meister mehrfach öffentlich würdigte. Nun sei der Weg frei für eine "qualitätsorientierte Weiterentwicklung der Musikhochschulen", so Heberer, den sie als kulturpolitische Sprecherin ihrer Fraktion weiter eng begleiten wolle, kündigte sie an.

Wende der Ministerin

Zufrieden äußerte sich ebenso der Landtagsabgeordnete Wolfgang Raufelder (Grüne). "Aus Mannheimer Sicht war es wichtig, dass die sogenannten Kernbereiche - insbesondere Orchesterinstrumente, Klavier und Gesang - an allen Standorten erhalten bleiben", so Raufelder. Die geplanten Einsparmaßnahmen durch die Musikhochschulen gehörten damit der Vergangenheit an. "Stattdessen steht die qualitative Weiterentwicklung und Profilbildung im Mittelpunkt", sagte er. "Weltmusik und Tanz könnten für Mannheim zu zentralen Elementen werden und internationale Ausstrahlung entwickeln", so Raufelder.

"Der Standort ist dauerhaft gesichert und bekommt sogar eine Zukunftsperspektive. Genau das haben wir als CDU immer gefordert", freute sich der CDU-Kreisvorsitzende Nikolas Löbel. "Aber die 180-Grad-Wende der grünen Wissenschaftsministerin Theresia Bauer ist schon erstaunlich. Aus übertriebenen Einsparvorgaben im Rasenmäherprinzip wurden erstaunliche Mittelerhöhungen im Gießkannenprinzip. Selten hat sich wohl eine Ministerin im Land so als 'Wendehals' dargestellt wie die grüne Ministerin", meinte Löbel: "Für Mannheim freut uns die Mittelerhöhung natürlich, aber glaubwürdig ist diese grün-rote Politik nicht, eher irritierend." pwr

Homepage Helen Heberer | Politik muss menschlich sein.

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