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Mannheimer Morgen: Kultur-Zentrum auf dem Weg

Veröffentlicht am 28.03.2012 in Presseecho

Gemeinderat: Mehrheit bekennt sich zu Plänen einer neuen Einrichtung für Darstellende Künste
Kultur-Zentrum auf dem Weg

Von unserem Redaktionsmitglied Martin Tangl

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und die Mehrheit des Gemeinderates will sich weiter für die Einrichtung eines Zentrums für Darstellende Künste in Mannheim einsetzen. Ein Antrag der CDU, das Projekt schon vor einer Machbarkeitsstudie gleich zum Auftakt ad acta zu legen, fand gestern im Rat keine Zustimmung. "Wir sollten uns bei unserer Kulturlandschaft nicht nur auf unsere Leuchttürme konzentrieren", hatte Kurz am Beginn der lebhaften Debatte in N 1 für ein solches Zentrum geworben. Klar ist dabei auch, dass sich so eine Einrichtung nur mit Hilfe des Landes Baden-Württemberg finanzieren lässt. Dabei sind Kosten bis zu acht Millionen Euro jährlich im Gespräch.

"Wir wollen jetzt schon die Finger strecken und dem Land signalisieren, dass wir an einem Zentrum für Darstellende Künste interessiert sind", betonte Kurz. Seine klare Ansage: "Wir wollen das Projekt weiter verfolgen." Und Kulturbürgermeister Michael Grötsch (CDU) ergänzte, dass eine solche Investition nicht nur der Freien Szene diene, sondern das gesamte künstlerische Potenzial der Region nutzen, deren Strukturen mit neuen Spielstätten und Produktionsstandorten verbessern könne.

"Warum und wozu brauchen wir das?", fragte CDU-Fraktionschef Carsten Südmersen. Für ihn ist das Konzept nicht durchdacht. Auch sei noch gar nicht klar, ob und wie das Land hier einsteige. "So ein Zentrum passt nicht in unsere Kulturlandschaft", kritisierte Südmersen, der auch befürchtet, dass Nationaltheater, Kunsthalle oder Reiss-Engelhorn-Museen finanzielle Abstriche wegen eines solchen Zentrums machen müssen. Eine Aufstockung des sowieso schon hohen Kulturetats in Mannheim durch eine neue Kultureinrichtung komme nicht infrage.

"Wir müssen deutlich machen, dass wir ein solches landesweites Kulturzentrum wollen - und dass Mannheim der richtige Ort dafür ist. Wo denn sonst!", konterte SPD-Stadträtin und Landtagsabgeordnete Helen Heberer. Miriam Caroli (Grüne): "Wir dürfen uns nicht nur auf unsre Leuchttürme stützen, sondern müssen uns kulturell in der Breite aufstellen." Ähnlich sieht das OB Kurz, auch mit Blick auf die Bewerbung Mannheims als Kulturhauptstadt Europas 2020
© Mannheimer Morgen, Mittwoch, 21.03.2012

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