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Mannheimer Morgen: Hunde kriegen hier Häppchen?

Veröffentlicht am 09.01.2013 in Presseecho

Futteranker: Nachfolgeverein der Tiertafel sammelt Spenden für Wiedreröffnung am 11. Januar

Hunde kriegen hier Häppchen 

Von unserem Redaktionsmitglied Susanne Räuchle

In der Garage der Schwiegereltern türmen sich die Dosen, man räumt und rödelt mit vereinten Kräften und wartet nun nur noch auf die Schlüsselübergabe, um in der Neckarauer Straße 167 wieder richtig loslegen zu können. Im neugegründeten Verein Futteranker hat man alle Feindseligkeiten ausgeblendet und fokussiert nun nur noch ein Ziel: Ab Freitag,11. Januar, 15 Uhr, sollen bedürftige Tierhalter in und um Mannheim wieder eine volle Wochenration für ihre Hunde, Katzen sowie Mäuse oder Vögel abholen können.

Nach der doch sehr unerfreulichen Trennung vom Vorgängerverein, der Tiertafel Deutschland, nehmen die Ehrenamtlichen nun einen neuen Anlauf und organisieren das Hilfswerk auf lokaler Ebene in eigener Regie: Transparenz wird dabei ganz groß geschrieben, jeder Spendeneuro muss bei den Bedürftigen ankommen, da sind sich der neue Vorstand um Annette Elm und Landtagsabgeordneter Helen Heberer als Schirmherrin einig.

Weil die Zeit zwischen den Jahren windhundschnell läuft, suchen Annette Elm und ihr Team nun dringend Spenden, um Futter und Streu kaufen zu können, vor allem aber auch die Unterstützung bei Tierarztkosten zu finanzieren. Futter- und Sachspenden aller Art werden ab Januar nach telefonischer Absprache wieder in der Neckarauer Straße 167 angenommen. Jeder Spender, so Elm, könne sich vor Ort davon überzeugen, dass seine Gabe, ob Dosenfutter oder Katzentoilette dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Das Team des Futteranker e.V. will sowohl freitags, während der Futterausgabe, als auch mittwochs bei der Spendenannahme die Arbeitsweise des Vereines erklären.

Damit die erste Futterausgabe ohne Gedränge und Verzögerungen über die Bühne geht, werden die Ehrenamtlichen bereits am Mittwoch, 9. Januar, und am Donnerstag, 10. Januar, jeweils von 10 bis 12 Uhr und von 16 bis 18 Uhr die Kunden in die Kartei aufnehmen. Mitzubringen sind dafür der aktuelle Hartz-IV-Bescheid, Rentenbescheid, Grundsicherungsbescheid und Personalausweis sowie Nachweise zum Besitz beziehungsweise Existenz der Haustiere, zum Beispiel Impfausweise oder Tierarztrechnungen. Hunde sollten bei der Anmeldung immer mitgebracht werden.

Elm und ihr eingespieltes Helferteam sind nach den negativen Erfahrungen 2012 nun ganz positiv auf 2013 programmiert, wenn sich am Freitag, den 11. Januar, 15 Uhr, wieder die Türen zur Futterausgabe öffnen. Mehr Infos unter www.futteranker.de räu

© Mannheimer Morgen, Dienstag, 18.12.2012

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