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Mannheimer Morgen: Heberer: Popakademie droht keine Kürzung

Veröffentlicht am 14.06.2012 in Presseecho

Kulturpolitik: Abgeordnete reagiert auf Spar-Spekulationen
Heberer: Popakademie droht keine Kürzung

Von unserem Redaktionsmitglied Peter W. Ragge

Die Popakademie muss nach Aussage der SPD-Landtagsabgeordneten Helen Heberer nicht mit Kürzungen der Landeszuschüsse rechnen - im Gegenteil. "Wir haben doch nicht gerade erst die Ausweitung auf Masterstudiengänge beschlossen, um das jetzt wieder rückgängig zu machen", versicherte die Abgeordnete auf Anfrage des "MM".
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Sie reagierte damit auf Spekulationen in Stuttgart, die Landesregierung aus Grünen und SPD wolle im Kulturbereich den Rotstift ansetzen. Laut einem Prüfauftrag des Finanzministeriums sollen im Zuge des Schuldenabbaus 2013 und 2014 insgesamt rund 25 Millionen Euro eingespart werden - und als Beispiele wurden die staatlichen Museen und Kultureinrichtungen genannt.

Kein reines Landesmuseum

Nun gibt es in Mannheim keinerlei Kultureinrichtungen, die das Land komplett finanziert. Das Landesmuseum für Technik und Arbeit (Technoseum) ist eine Stiftung, gemeinsam getragen von Stadt und Land. Und die Popakademie finanzieren Wirtschaft und Stadt mit. Doch schon seit Monaten ist bekannt, dass die privaten Geldgeber nur das Projekt anschieben wollten, sich nun zurückziehen werden - und davon ausgingen, dass Hochschulfinanzierung eigentlich alleine Sache des Landes ist. "Das war lange klar, die frühere Landesregierung hat dafür keine Gelder eingeplant, aber wir werden das tun", verband Heberer Vorwürfe gegen die ehemalige CDU/FDP-Koalition mit einer Zusage.

Ohnehin handele es sich bei den in Stuttgart derzeit diskutierten Kürzungen "höchstens um Überlegungen auf Arbeitsebene". Die Beamten in den Ministerien könnten Vorschläge machen, "aber das wird politisch entschieden", so Heberer: Bislang gebe es "keinerlei Beschlüsse", weshalb die Popakademie "nichts fürchten" müsse: "Ich werde mich auch wie ein Löwe vor die schmeißen, die Popakademie ist extrem erfolgreich und ein Aushängeschild für unser Land", unterstrich die Abgeordnete, die auch Vorstandsmitglied des Fördervereins der Popakademie "friends of pop" ist. Auch das Technoseum müsse keine neue Kürzungsrunde befürchten, schließlich gebe es da "feste Vereinbarungen mit der Stadt", erklärte Heberer.

© Mannheimer Morgen, Donnerstag, 31.05.2012

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