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Mannheimer Morgen: Germanen wollen auf Kunstrasen kicken

Veröffentlicht am 08.11.2010 in Presseecho

Friedrichsfeld: Fußballclub unterbreitet SPD-Politikern Anliegen

Germanen wollen auf Kunstrasen kicken
Ein Kunstrasenplatz steht ganz oben auf der Wunschliste der Germania-Fußballer. Dies erfuhren die SPD-Politiker, die dem Friedrichsfelder Verein im Rahmen ihrer "Sporttour" einen Informationsbesuch abstatteten. Pünktlich und mit Fahrradhelm bewaffnet waren die Landtagsabgeordnete Helen Heberer, Fraktionsvorsitzender Dr. Stefan Fulst-Blei und SPD-Bezirksbeiratssprecher Karl Sommer auf dem Vereinsgelände erschienen.

"Motor für Gemeinschaft"
Dort wurden sie vom Vorsitzenden Bernd Hoffmann, Geschäftsführer Andi Nowey und dem stellvertretenden Jugendleiter Stefan Zyprian in Empfang genommen. Ziel dieser "Sporttour" ist es, die Anliegen der Sportvereine in Mannheim anzuhören. "Sport ist der Motor für Integration und Gemeinschaft", unterstrich Helen Heberer die Intension dieser Rundfahrt.

Was das Hauptanliegen des FC Germania ist, war den SPD-Politikern schon im Vorfeld bewusst. Die Klubvertreter untermauerten die Notwendigkeit eines Kunstrasenspielfeldes mit einer aufwändig gestalteten Vereinspräsentation. So wurde unter anderem auf die Investitionen der letzten Jahre hingewiesen, die zu einem großen Teil mit Eigenleistungen realisiert worden sind.

"Dieses Reservoir ist aber hinsichtlich eines neuen Sportgeläufs nahezu aufgebraucht", äußerte Bernd Hoffmann und verdeutlichte, dass nichts weniger als die Zukunft des Vereins an die Platzfrage gekoppelt sei. Man sehe die große Gefahr eines Abwanderns von Spielern aus dem Jugend- und Seniorenbereich zu Vereinen aus der nahen Umgebung, die alle mit dem Lockmittel "Kunstrasenplatz" aufwarten können. Schließlich, so erklärte Hoffmann weiter, stehe der Verein derzeit mit drei Mannschaften (erste und zweite Mannschaft sowie E 1-Jugend) an der Tabellenspitze ihrer Staffeln und würde einen Abgang mehrerer Spieler nur schwer kompensieren können. In lockerer Atmosphäre entstand ein konstruktiver Gedankenaustausch zwischen Politik und Verein.

Großer Handlungsbedarf
Die SPD-Vertreter verdeutlichten, dass sich auf ihrer Rundreise über die Sportanlagen Mannheims ein großer Handlungsbedarf offenbart habe. Der FC Germania sei durch die jahrelange, überdurchschnittliche ehrenamtliche Pflege des Vereinsgeländes ein echtes Aushängeschild für den Sport, lobte Fulst-Blei.

"Letztendlich sollten wir aber für unser großes ehrenamtliches Engagement nicht noch bestraft werden, wenn Mittel nur dort hingehen, wo Entwicklungen jahrelang versäumt wurden", wollte Stefan Zyprian dann aber doch berücksichtigt wissen. zg

Mannheimer Morgen
28. Oktober 2010

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