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Mannheimer Morgen: Führung mit Kurfürstin

Veröffentlicht am 14.03.2011 in Presseecho

Wahlkampf: 120 Teilnehmer folgten Heberer-Einladung

Führung mit Kurfürstin
Mit der lebenslustigen und sinnenfrohen Kurfürstin durch das Zentrum: Elisabeth Augusta machte am vergangenen Samstagnachmittag mit großem Gefolge einen Spaziergang durch die ehemalige Residenzstadt Mannheim. In ihrer Reihe "Hinter den Kulissen" hatte die SPD-Landtagsabgeordnete Helen Heberer zu einer Stadtführung der besonderen Art eingeladen.

Stadtführerin Elke König schlüpfte in die Rolle der Kurfürstin von Pfalz und Bayern. Im Originalkostüm - das prächtige Gewand ließ die Stadtführerin aus Ludwigshafen in 150 Arbeitsstunden in Frankenthal schneidern - nahm sie die mehr als 120 Teilnehmer mit auf eine lebendige Zeitreise ins 18. Jahrhundert. Der Rundgang begann auf dem Marktplatz und führte durch die Innenstadt, in der viele Orte an sie erinnerten. In einem Palais in der Nähe des Marktplatzes in R 1 wurde Elisabeth Augusta am 17. Januar 1721 geboren.

Liebhaberin von Schokolade
Damals gab es das Schloss noch nicht, erst 1731 siedelte ihr Großvater Carl Philipp in seinen neuen Palast über, erzählte die Kurfürstin. Bis dahin wurde im Palais Hillesheim am Marktplatz Hof gehalten. Die erste Hofkirche stand ebenfalls am Marktplatz. Helmut Resch von St. Sebastian erläuterte die darin befindlichen Kunstwerke. Gleich daneben befindet sich das alte Rathaus. "Geistlichkeit und Weltlichkeit unter einem Dach bis heute", sagte die Kurfürstin. Bei dem kurzweiligen Gang erfuhren die Teilnehmer auch manches über das Leben einer heranwachsenden Fürstin. Das damalige Gesetz sah für Frauen Regentschaft nicht vor. Nach dem frühen Tod ihrer Eltern wurde sie dem knapp 18-jährigen Carl Theodor anvermählt. Die sinnenfrohe Fürstin war erotischen Abenteuern nicht abgeneigt, sie hatte mehrere Geliebte. Und weil die Kurfürstin eine Liebhaberin von heißer Schokolade war - endete auch der Rundgang mit einer Tasse heißer Schokolade in gemütlicher Runde in der Schlosskirche. ost

Mannheimer Morgen
9. März 2011

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