Zufallsfoto

Mannheimer Morgen: 20 Millionen Euro fließen in den Hafen

Veröffentlicht am 25.06.2012 in Presseecho

Förderung: Bund schießt Geld für den Ausbau des Container-Terminals zu / Verkehr soll von der Straße auf Schienen und Wasserwege
20 Millionen Euro fließen in den Hafen

Von unserem Redaktionsmitglied Roger Scholl

Der größte Binnenhafen des Landes, die Direktverbindung zum Meer, zu den wichtigsten Eisenbahnlinien des Kontinents, mitten im Herzen der bedeutendsten Logistik-Schaltzentralen Süddeutschlands gelegen - ein Top-Wirtschaftsfaktor in der Stadt. Und er wird in Zukunft noch wichtiger: Gestern bewilligte die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes weitere 19,6 Millionen Euro für den Ausbau der Containerumschlagsanlage im Mühlauhafen. Eine strategische Investition, man will Verkehre weg von der Straße und hin auf die Schiene und den Wasserweg verlagern.

Ist das Geld dann im Jahr 2016 erstmal verbaut, sieht sich der Hafen besser aufgestellt denn je. Schon jetzt werden unten am Wasser, an der Schnittstelle zu Schiene und Straße, rund 100 000 Container jährlich umgeschlagen, das sind über eine Million Tonnen an Waren, die hier angepackt und umgeladen werden. Drei gigantische Kran-Anlagen greifen die stählernen Kästen und hieven sie nach einem exakt getimten Programm genau dorthin, wo sie hin müssen. In vier Jahren sollen dann zwei weitere Riesen-Kräne dazu kommen - und die Umschlag-Kapazitäten damit fast verdoppeln. "Wenn alles nach Plan läuft, werden wir 2016 auf einer Fläche von 20 000 Quadratmetern die neuen Kräne in Betrieb nehmen", gewährt der Direktor der Staatlichen Rhein-Neckar-Hafengesellschaft, Roland Hörner, Einblicke in die Zeitplanungen. Dort finden dann weitere 1400 Container Platz, insgesamt können so 4100 der Stahlbehälter und 192 Gefahrgut-Container im Hafen abgefertigt werden.

Ganz wichtig dabei: die perfekte Anbindung an die Bahngleise. Zusätzliche 1600 Meter Schienen müssen dazu die Bau-Teams verlegen, damit auch an der neuen Anlage alles genauso gut rollt wie im bereits bestehenden Container-Terminal. Knapp 22 Millionen Euro teuer wird dieser Bau, 19,6 Millionen davon schießt der Bund aus seinen Fördertöpfen zu, 2,4 Millionen legt die Hafengesellschaft drauf. Was für ein wichtiger Baustein der Mannheimer Hafen in den Umwelt-, Verkehrs- und Wirtschaftskonzepten der baden-württembergischen Landesregierung spielt, macht Ingo Rust, der Staatssekretär im Finanzministerium klar: "Durch den neuen Containerterminal schafft das Land die Rahmenbedingungen für einen umweltschonenden und sicheren Güterverkehr", der Warenumschlagplatz sei für die Wirtschaftsentwicklung des ganzen Landes von Bedeutung. "Damit wird der Hafen weiter gestärkt und zukunftsfähig gemacht", kommentiert denn auch die SPD-Landtagsabgeordnete Helen Heberer das Ja des Bundes zur Förderung, "eine wichtige Investition".
Schon 1968 eine Vorreiterrolle

Und eine dringend notwendige, denn schon vom ersten Tag an waren die bestehenden Terminals voll und ganz ausgelastet, "der Bedarf ist einfach riesig", bilanziert Melanie Sulzmann von der Hafengesellschaft. Die bundesweit erste Containeranlage überhaupt hat man hier bereits 1968 eingerichtet - schon damals ein Zukunftskurs, der im Hafen auch weiterhin anliegen soll.

© Mannheimer Morgen, Donnerstag, 21.06.2012

Homepage Helen Heberer | Politik muss menschlich sein.

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

Banner

Jetzt Mitglied werden Online spenden

WebSozis

30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung.  Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen

25.03.2026 17:51 Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm
67 Maßnahmen, sieben Ministerien, ein Klimaschutzprogramm Die aktuelle Weltlage mit Konflikten, die sich massiv auf unsere Energieversorgung auswirken, zeigt eindeutig: Wir müssen schnell unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Das heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm zeigt einen fairen Weg zur Erreichung der Klimaziele 2030 sowie für mehr Versorgungssicherheit auf. „Dieses Klimaschutzprogramm ist für die… Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm weiterlesen

25.03.2026 17:50 Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts
Ich begrüße die Impulse von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ausdrücklich. Deutschland steht an einem Wendepunkt. Wir brauchen ein neues Wirtschaftsmodell: eines, das konsequent auf Innovation setzt, technologische Führerschaft ermöglicht und zugleich dafür sorgt, dass Wohlstand in der Breite der Gesellschaft ankommt. „Innovation und Gerechtigkeit sind die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und breiten Wohlstand in Deutschland. Deshalb… Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts weiterlesen

11.02.2026 21:41 Dagmar Schmidt zum Behindertengleichstellungsgesetz
Barrierefreiheit nützt uns allen Die Bundesregierung treibt die Barrierefreiheit voran: Das Kabinett hat am Mittwoch eine Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes auf den Weg gebracht. SPD-Fraktionsvizin Dagmar Schmidt spricht von einem wichtigen Schritt. „Der Gesetzentwurf zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes bedeutet einen wichtigen Schritt hin zu einer inklusiveren Gesellschaft. Er stärkt die Rechte von Menschen mit Behinderungen und… Dagmar Schmidt zum Behindertengleichstellungsgesetz weiterlesen

11.02.2026 21:39 Stefan Zierke zur Entwicklung im Deutschlandtourismus
Rekord im Tourismus – Strategie, gute Arbeit und verlässliche Politik zahlen sich aus Stefan Zierke, tourismuspolitischer Sprecher: Der Deutschlandtourismus erreicht mit 497,5 Millionen Gästeübernachtungen einen neuen Rekord. Klare Strategie, engagierte Beschäftigte und verlässliche Politik sorgen für Wachstum, stärken die Betriebe und sichern gute Arbeit – für einen wirtschaftlich starken, sozial gerechten und nachhaltigen Tourismus in allen… Stefan Zierke zur Entwicklung im Deutschlandtourismus weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de