Kultusminister Stoch diskutiert mit Pädagogen und Experten darüber, wie Radikalisierungstendenzen unter Jugendlichen im schulischen Rahmen besser begegnet werden kann.
Kultusminister Stoch diskutiert mit Pädagogen und Experten darüber, wie Radikalisierungstendenzen unter Jugendlichen im schulischen Rahmen besser begegnet werden kann.
Mit welchen Strategien und Botschaften versuchen religiös-extremistische Gruppierungen junge Menschen für ihre Ziele zu gewinnen? Und welche Möglichkeiten gibt es, Jugendliche auch in der Schule gegen derartige Einflüsse stark zu machen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Symposiums "Islamismus, Salafismus, Jihadismus", zu dem am heutigen Samstag rund 100 Lehrerinnen und Lehrer an die Landesakademie nach Esslingen gekommen sind.
Ziel der Veranstaltung ist es, die Pädagoginnen und Pädagogen zum einen mit Informationen und Hintergrundwissen über die komplexe Szene in Deutschland auszustatten. Zum anderen sollen ihnen konkrete Handlungsansätze vermittelt werden, wie sie bei einem Verdachtsfall unter ihren Schülerinnen und Schülern reagieren können.
"Neben Eltern, Angehörigen und Freunden zählen häufig auch Mitschüler und Lehrer zu den ersten, denen eine Tendenz zur Radikalisierung bei einem Jugendlichen auffallen könnte. Deshalb kommt den Schulen bei der Prävention eine wichtige Rolle zu", erklärt Kultusminister Andreas Stoch.
Mit Programmen wie dem landesweiten Präventionskonzept „stark.stärker.WIR.“
oder über die Leitperspektive "Prävention und Gesundheitsförderung" in den neuen Bildungsplänen würden Schulen in dieser bedeutenden Arbeit unterstützt. Auch der Ausbau des islamischen Religionsunterrichts ist hier eine wichtige Maßnahme.
"Wir können an der Schule Wissen vermitteln und aufklären. Wir können Respekt vor Mitmenschen und interkulturelle Kompetenzen stärken. Und wir können über eine gute Schulgemeinschaft dazu beitragen, dass junge Menschen in ihrer Persönlichkeit gefestigt werden und ein gutes Selbstwertgefühl entwickeln", so Stoch weiter. Gleichzeitig warnt er aber vor überzogenen Erwartungen und betont, dass Schule alleine diese Problematik nicht lösen kann.
Neben Vorträgen von Wissenschaftlern und Experten finden im Rahmen des Symposiums auch zahlreiche Workshops statt, in denen die Lehrerinnen und Lehrer praxisnahe Tipps und Hilfestellungen für ihre tägliche Arbeit erhalten. Fachleute der Landeszentrale für politische Bildung und des Landesamts für Verfassungsschutz informieren dabei ebenso über ihre Präventionsarbeit, wie Vertreter der muslimischen Gemeinde in Deutschland - darunter Nurhan Soykan, Generalsekretärin des Zentralrats der Muslime in Deutschland und Mustafa Cimşit, Generalsekretär der Union muslimischer Theologen und Islamwissenschaftlerinnen e.V. (UMTI).
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(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
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