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Landtagsabgeordneter Born und Bundestagskandidatin Yildirim im Gespräch mit SO.LE green energy aus Neulußheim

Veröffentlicht am 10.02.2025 in Bundespolitik

Neulußheim. Die SO.LE. green energy in Neulußheim, ein führendes Unternehmen der Region im Bereich der Solartechnik, sieht sich aktuell mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert, die die Entwicklung und das Wachstum der Branche erschweren. Dies wurde bei einem Gespräch zwischen dem Landtagsabgeordnetem Daniel Born, Bundestagskandidatin Neza Yildirim und den Verantwortlichen der SO.LE. green energy GmbH deutlich. Themen wie Bürokratie, Fachkräftemangel, regulatorische Unsicherheiten und internationale Wettbewerbsverzerrungen standen im Mittelpunkt der Diskussion.

„Die Bürokratie wirkt zunehmend als Hemmschuh für Unternehmen wie uns, die in einem innovativen Sektor tätig sind. Insbesondere die Regulierungen für Netzbetreiber sind häufig schwer nachvollziehbar und behindern die Weiterentwicklung nachhaltiger Energielösungen“, erklärte Rudi Lehmayer, Geschäftsführer der SO.LE. green energy GmbH. Ein weiteres Problem stelle die Einführung von Smartmetern dar, bei denen die zusätzlichen Kosten von den Kunden nicht verstanden würden. „Es ist entscheidend, dass die Politik transparente und nachvollziehbare Lösungen bietet, um das Vertrauen der Kunden zu gewinnen“, so Lehmayer weiter.

Born betonte, dass für ihn der Plan des Bundeskanzlers, eine Deutschlandkonferenz von Bund und Ländern zum Abbau von Bürokratie einzuberufen, der richtige Schritt sei. „60 Prozent der Bürokratie kommt von Brüssel, die andere von Bund und Ländern. Wenn wir hier einen Kompromiss finden, können wir geschlossen in Brüssel auftreten und im Inland auf allen Ebenen Hürden abbauen. Einzelne Entlastungspakete bringen nix mehr, es braucht jetzt einen großen Schritt“, so der SPD-Politiker.

Bundestagskandidatin Neza Yildirim, die selbst als Unternehmerin die Bedürfnisse der Wirtschaft gut kennt, will sich im Parlament vor allem für mehr Planungssicherheit einsetzen. „Blitzartige Änderungen in der Politik, besonders im Bereich der erneuerbaren Energien, stellen für Unternehmen wie SO.LE. green energy ein großes Problem dar. Planungssicherheit und mehr Kontinuität sind dringend notwendig, um langfristig erfolgreich zu sein“, erklärte die Kreisrätin aus Schwetzingen. Der schnelle Wechsel von politischen Vorgaben und die unvorhersehbaren Regelungen würden das Wachstum der Branche gefährden.

Ein weiteres zentrales Thema war der Fachkräftemangel, insbesondere im Bereich der Elektro-Ingenieure. „Der Mangel an gut ausgebildeten Elektro-Ingenieuren bremst die Weiterentwicklung unserer Projekte. In anderen Bereichen haben wir jedoch keine Probleme, die passenden Fachkräfte zu finden“, so Marcel Lehmayer, ebenfalls Geschäftsführer der SO.LE. green energy GmbH. Der Unternehmenserfolg von SO.LE. green energy basiere auf einem engagierten Team von Fachleuten, aber die schwierige Suche nach Elektro-Ingenieuren stelle derzeit eine der größten Hürden dar. Landtagsabgeordneter Daniel Born, Mitglied im Bildungsausschuss, sekundierte: „Ich bin froh, dass wir mit dem neuen Schulgesetz endlich mehr Berufsorientierung und Praxis auch in die Schulen lassen. Schwarz-Grün hat das so lange blockiert. Und dabei ist es wichtig: denn wir haben eine junge Generation, die das Klima retten will und Jobs bei Unternehmen wie SO.LE. green energy bedeuten, dass man das Klima ganz konkret mit seiner Arbeit rettet.“

Auch internationale Wettbewerbsbedingungen wurden kritisch hinterfragt. „Ausschreibungen des Landes Baden-Württemberg begünstigen durch ihre Vorgaben effektiv chinesische Unternehmen. Das sorgt für Wettbewerbsverzerrungen und benachteiligt Unternehmen wie SO.LE. green energy, die auf nachhaltige, lokale Lösungen setzen“, so Lehmayer deutlich. Yildirim pflichtete bei: „Die Förderung von regionalen Unternehmen ist wichtig, um unsere Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und die Wirtschaft vor Ort zu stärken.“ SPD-Ortsvereinsvorsitzende Jutta Menssen, die an dem Gespräch ebenfalls teilnahm, merkte an dieser Stelle an, wie stolz Neulußheim darauf sei, dass mit Unternehmen wie SO.LE green energy Zukunft made in Neulußheim gemacht würde.

Ein weiterer Punkt, der exemplarisch zur Sprache kam, war die langjährige Zusammenarbeit mit einem spezifischen Modulhersteller. Diese Kooperation führt dazu, dass die Qualität und Leistungsklassen immer wieder an den Ansprüchen der Kunden angepasst werden. „Die Qualität der Module entspricht somit immer den hohen Standards, die wir unseren Kunden bieten wollen. Wir müssen sicherstellen, dass alle Komponenten unserer Anlagen höchste Effizienz bieten – das ist unser Anspruch“, so Lehmayer.

„Die SO.LE. green energy GmbH ist ein Paradebeispiel dafür, wie Unternehmen in der Erneuerbaren-Energie-Branche innovative Lösungen entwickeln und umsetzen können. Doch die politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen müssen verbessert werden, um den Erfolg solcher Unternehmen langfristig zu sichern“, resümierten Born und Yildirim nach dem Gespräch.

Homepage Daniel Born

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