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Kultusministerium und Festo kooperieren bei der Lehrkräftefortbildung im Themenfeld Industrie 4.0

Veröffentlicht am 24.02.2016 in Pressemitteilungen

Marion v. Wartenberg: „Es ist Aufgabe von Schule, junge Menschen für die Anforderungen der modernen Arbeitswelt zu qualifizieren. Durch die Zusammenarbeit mit Festo Didactic fördern wir den erfolgreichen Wissens- und Technologie-transfer in die berufliche Bildung.“

Staatssekretärin Marion v. Wartenberg und die Vorstände von Festo Didactic SE, Dr. Theodor Niehaus und Dr. Daniel Boese, haben heute (24. Februar) in Denkendorf eine Erklärung über die Zusammenarbeit in der beruflichen Aus- und Weiterbildung unterzeichnet. Mit der Vereinbarung wollen die Unterzeichner den Wissens- und Technologietransfer im Themenfeld Industrie 4.0 an den beruflichen Schulen in Baden-Württemberg fördern und die didaktische Konzeption in beruflichen Bildungsgängen weiterentwickeln. „Die voranschreitende Digitalisierung der Industrie verändert auch die Anforderungen der modernen Arbeitswelt. Aufgabe von Schule ist es, die kommenden Generationen fit zu machen für diese entscheidenden Zukunftsfelder. Bei der Qualifizierung von Fachkräftenachwuchs in möglichst praxisnaher Umgebung nehmen die Lernfabriken 4.0 eine Vorreiterrolle ein und machen erneut die Stellung der beruflichen Schulen als innovative, flexible und unverzichtbare Partner der Unternehmen im Land deutlich“, erklärte Staatssekretärin v. Wartenberg. Die Unterzeichnung der Absichtserklärung flankiert die Einrichtung von 15 Lernfabriken 4.0, die vom Land aktuell mit 6,5 Mio. Euro gefördert werden. Daran beteiligt sind insgesamt 27 Berufsschulstandorte, zum Teil in Verbünden.

„Damit die neuen Lernumgebungen der Lernfabriken 4.0 ideal genutzt werden können, ist ein technologischer und didaktischer Wissenstransfer erforderlich. Für die Qualitätssicherung bestehender Berufsbilder und bei der Anpassung der Inhalte an moderne Automatisierungsprozesse in der Produktion ist Festo ein wichtiger Partner“, so die Staatssekretärin weiter. Zentraler Bestandteil der Absichtserklärung ist, dass Fachberater der beruflichen Schulen in Baden-Württemberg mit den Experten der Firma Festo eng kooperieren. Festo unterstützt ferner die Lehrerfortbildungen mit technischen und didaktischen Dokumentationen. Referenten aus der Unternehmenspraxis gewährleisten den notwendigen Informationsaustausch, der für die Integration aktueller technischer Entwicklungen im Themenfeld Industrie 4.0 in den Unterricht der Beruflichen Schulen erforderlich ist.

Lernfabrik 4.0 bedeutet die Einrichtung eines Labors an den beruflichen Schulen, um industrielle Automatisierungsprozesse im schulischen Bereich abbilden zu können. Zur Zielgruppe gehören Auszubildende in dualen Bildungsgängen der Fachbereiche Metall- und Elektrotechnik sowie Teilnehmer von Technikerschulen oder Weiterbildungseinrichtungen und angewandte Hochschulen.

Homepage Dr. Stefan Fulst-Blei: Für Mannheim im Landtag von Baden-Württemberg

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