Das Kultusministerium hat insgesamt 26 Modellprojekte zur Weiterbildung genehmigt und investiert dafür 940.000 Euro. Mannheim wird dabei bei zwei Projekten mit 70.498 Euro berücksichtigt. Die neue Projektförderlinie soll vor allem Menschen ohne Schulabschluss und sogenannte funktionale Analphabeten, die kaum lesen und schreiben können, erreichen. „Diese Modellprojekte sind für die Fortentwicklung der Weiterbildung ein wichtiger Meilenstein“, sagte Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer und fügt hinzu: „Damit wollen wir Menschen mit geringer Bildung die Chance geben, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und im Berufsleben besser Fuß zu fassen.“ Ein wichtiges Ziel sei es zudem, sowohl junge Erwachsene als auch Seniorinnen und Senioren zu motivieren, eine Weiterbildung zu starten. Genau darum geht es auch bei den Mannheimer Modellprojekten der Abendakademie und der BZE Mannheim gGmbH. Das Projekt der Mannheimer Abendakademie trägt den Titel „Ein Modell des Zweiten Bildungswegs – Chance Realschulabschluss“. Das Projekt der BZE Mannheim gGmbH mit dem Titel „Konzeptionelle Entwicklung und Erprobung zur Erhöhung der Weiterbildungsbeteiligung von Bildungsfernen“ soll herausarbeiten, wie Menschen mit geringer Bildung generell zu Weiterbildungen motiviert werden können. Insbesondere als Mitglied im Ausschuss für Kultus, Jugend und Sport bin ich sehr erfreut, dass Weiterbildung in Mannheim unterstützt wird. Die rund 70.500 Euro sind gut angelegt.


