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Kulturprojekte zur Integration und Partizipation für Flüchtlinge: Land fördert zwei Projekte in Freiburg mit 29.000 Euro

Veröffentlicht am 12.12.2014 in Pressemitteilungen

Gabi Rolland MdL: „Kunstprojekte bringen Menschen zusammen und stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Edith Sitzmann MdL: „Großes Interesse an Ausschreibung zeigt hohes Engagement in der Kulturszene für das Thema Flucht und Migration.“

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst unterstützt 19 Projekte der neuen Förderlinie „Kulturprojekte zur Integration und Partizipation von Flüchtlingen“ des Innovationsfonds Kunst mit 250.000 Euro. Die unabhängige Jury wählte 19 Projekte aus insgesamt 155 eingegangenen Anträgen aus. In Freiburg werden 2 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 29.000 Euro gefördert.

Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im baden-württembergischen Landtag, Edith Sitzmann, betont: „Die neue Förderlinie zur Kulturarbeit mit Flüchtlingen ist auf riesiges Interesse gestoßen. Es freut mich sehr, dass die Kulturszene sich hier so stark für dieses Thema engagiert und hier in Freiburg nun zwei Projekte gefördert werden können. Besonders gespannt bin ich auf das Projekt des Cargo-Theaters.“ Im Rahmen des Projekts „Experten des Alltags“ des Cargo-Theaters werden Flüchtlinge und Nicht-Flüchtlinge einen Tag die Rollen tauschen und aus den Erlebnissen ein Theaterstück erarbeitet. Das Projekt wird mit 15.000 Euro gefördert. 

Gabi Rolland MdL (SPD) betont die Bedeutung von Kunstprojekten für gesellschaftliche Teilhabe und Integration: „Musik ist grenzenlos und eine Sprache, die jeder versteht. Und damit besonders gut geeignet, Menschen zusammenzubringen, wie dies auch in dem Projekt des E-Werks geschieht, dass nun gefördert wird.“ Unter dem Titel „I show you – Ich zeigs Euch“ bietet das E-Werk Workshops und Kurse an, in denen Flüchtlinge Beiträge für den nächsten „Tag der Vielfalt“ am 3. Oktober 2015 erarbeiten werden. Das Projekt wird mit 14.000 Euro gefördert.  

Hintergrund Innovationsfonds: 
Der Innovationsfonds Kunst ist ein Schritt zur Umsetzung der Kunstkonzeption „Kultur 2020“. Mit dem Fonds schafft die Landesregierung neben dem Erhalt des Bestehenden neue Spielräume in der Kunstszene - und zwar für alle Sparten und Bereiche. Die zusätzliche Förderung ermöglicht es, kulturelle Akzente zu setzen und Schwerpunkte mit Leben zu füllen. 

Es gibt drei Förderlinien: Interkulturelle Kulturarbeit, kulturelle Bildung und innovative Kunstprojekte. Insbesondere spartenübergreifende Initiativen sollen profitieren. Adressaten sind Kunsteinrichtungen und Kulturschaffende. Antragsberechtigt sind in der Regel nur gemeinnützige Institutionen wie Stiftungen, Vereine, öffentlich-rechtliche oder privatrechtliche Körperschaften, die dem Ressortbereich des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst zuzuordnen sind. Projekte von Einzelpersonen können nicht gefördert werden. 
Die Projekte mussten befristet sein und durften in der Regel nicht bereits anderweitig durch das Land bezuschusst werden. Außerdem musste die Finanzierung einen gesicherten Anteil an Eigen- und Drittmitteln von mindestens 20 Prozent der Gesamtkosten aufweisen.   

Die ausgewählten Projekte in Freiburg:  

Cargo-Theater
Experten des Alltags Die Teilnehmenden sind Männer und Frauen aller Altersgruppen aus verschiedenen Ländern, auch aus Deutschland, die in diesem Projekt eine Art Rollentausch erleben können. Jemand, der sonst studiert, wird nun für einen Tag den Alltag einer Person erleben, die in einem Asylbewerberheim lebt, dafür wird derjenige einen Tag an die Universität gehen. Ausgestattet mit einem vorbereitenden Improvisationstraining soll es den Teilnehmenden so ermöglicht werden, einen Perspektivwechsel zu erleben, der sie dazu befähigt, die Erlebnisse zu einem Stück zu formen, das anschließend nach einer intensiven Probenphase im E-Werk aufgeführt wird.  

E-Werk: 
I show you – Ich zeig's euch In Musikkursen und Workshops sollen Flüchtlinge aus Syrien, dem Nahen Osten, Afrika, aber auch den Balkanländern, insbesondere Roma, die Möglichkeit bekommen, eigene Beiträge zum "Tag der deutschen Vielfalt" am 3. Oktober 2015 im E-Werk zu erarbeiten. Mit eigenen musikalischen Beiträgen sollen sich möglichst viele Menschen an diesem Fest beteiligen. Das Projekt ist offen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Homepage Gabi Rolland MdL

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