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Kooperation zwischen SAP und Kultusministerium

Veröffentlicht am 02.10.2014 in Landespolitik

Kultusminister Andreas Stoch: „Unsere Zusammenarbeit mit dem Software-Pionier SAP unterstützt die Schulen dabei, junge Menschen bestmöglich auf einen zukunftssicheren Arbeitsplatz vorzubereiten. Davon profitieren auch die Unternehmen in Baden-Württemberg.“

Um den Einsatz von Integrierter Unternehmenssoftware (IUS) im Unterricht von beruflichen Bildungsgängen zu verbessern, haben Kultusminister Andreas Stoch und Stefan Ries, Mitglied des Global Managing Board der SAP SE, gemeinsam mit dem Landesinstitut für Schulentwicklung und der Landesakademie für Lehrerfortbildung heute (2. Oktober 2014) eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Kultusminister Andreas Stoch: „Unsere Zusammenarbeit mit Software-Pionier SAP unterstützt die Schulen dabei, junge Menschen bestmöglich auf einen zukunftssicheren Arbeitsplatz vorzubereiten. Davon profitieren auch die Unternehmen in Baden-Württemberg.“

 

Stefan Ries, Mitglied des Global Managing Board der SAP SE: „Software gewinnt auch in der Schulbildung zunehmend an Bedeutung. Die Kooperation mit dem Kultusministerium zeigt, wie wichtig uns vor allem auch die Frühförderung ist. Zudem bekennen wir uns mit diesem Engagement wiederholt zu unseren Wurzeln in Baden-Württemberg.“

Elf Schulen testen in diesem Schuljahr die Software und das didaktische Begleitmaterial. Es wurde am Landesinstitut für Schulentwicklung von Lehrerinnen und Lehrern basierend auf existierendem SAP Unterrichtsmaterial und in Kooperation mit dem University Competence Center Magdeburg konzipiert. An der Landesakademie für Lehrerfortbildung in Esslingen wird das dazugehörige Lehrerfortbildungskonzept angeboten. Das umfangreiche Unterstützungssystem ermöglicht es künftig mehr Schulen, ihre Schülerinnen und Schüler für die Software auszubilden, die in vielen Unternehmen Baden-Württembergs verwendet wird. SAP stellt den Schulen die Software kostenlos zur Verfügung. Die Systeme werden über das University Competence Center der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg bereitgestellt.

 

Positive Rückmeldungen aus den beruflichen Schulen

Im Jahr 2012 wurden insgesamt mehr als 60 Lehrerinnen und Lehrer der beruflichen Schulen in Baden-Württemberg am SAP Standort in Walldorf fortgebildet. Die Rückmeldungen der Teilnehmer zu den Möglichkeiten, die Software in das Unterrichtsgeschehen einzubinden, waren durchweg positiv. Die Chance für Schülerinnen und Schüler, eine weitere Zertifizierung zu erhalten, bewerten die Lehrerinnen und Lehrer ebenfalls positiv.

 

Zusatzqualifikation für Schülerinnen und Schüler

Die beruflichen Schulen qualifizieren Schülerinnen und Schüler schon lange im Umgang mit berufsspezifischer Software, etwa die sogenannte Integrierte Unternehmenssoftware (IUS), die ein Unternehmen mit all seinen Geschäftsvorgängen auf einem Computer abbilden kann. Mit dem unterzeichneten Kooperationsvertrag eröffnen sich für die beruflichen Schulen jetzt zusätzliche Optionen. Je nach Bedarf vor Ort können die beruflichen Schulen ihr Schulprofil schärfen. Über den Unterricht hinaus erhalten engagierte Schülerinnen und Schüler die Chance, ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weg in das Berufsleben weiter zu verbessern.

 

„Wir wollen den Schulen ein Programm anbieten, mit dem sich die Schülerinnen und Schüler im Unterricht sowie eigenständig auf eine schulexterne Prüfung vorbereiten und ein Zertifikat über die erworbenen Kenntnisse zu betriebswirtschaftlichen Prozessen und zu der entsprechenden SAP Software erhalten können“, sagt Dr. Bernd Welz, Executive Vice President und Global Head of Solution & Knowledge Packaging. Er geht davon aus, dass ein entsprechendes Zertifikat in einer Bewerbungsmappe hilfreich auf dem Weg zum Traumberuf sein kann.

 

 

Weitere Informationen

Das SAP University Alliances Programm

141 Schulen in Deutschland, davon 25 in Baden-Württemberg, erhalten durch das University Alliances (UA) Programm Zugang zu SAP-Technologien und -Wissen. Die Lernangebote sind Teil eines umfassenderen Programms, das SAP University Alliances Schülern und Schülerinnen der Sekundarstufe I und II in aller Welt in den sogenannten MINT Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zur Verfügung stellt. In 80 Ländern an über 1.800 Universitäten und Bildungseinrichtungen werden die kostenfreien Softwarelizenzen genutzt. Dieses Netzwerk steht allen am Programm teilnehmenden Schulen für gewinnbringende Kooperationen zur Verfügung. Voraussetzung zur Nutzung des Programms ist ein Internetzugang. Im Rahmen des UA-Programms erhalten Schüler und Lehrer Zugang zu einer Online-Bibliothek mit Materialien, die kontinuierlich weiterentwickelt werden. Lehrinhalte sind Logistik, Rechnungswesen und Personal.

 

Weitere Informationen unter: http://www.sap.com/germany/about/university-alliances.html

 

Homepage Dr. Stefan Fulst-Blei: Für Mannheim im Landtag von Baden-Württemberg

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