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Konzert hilft der Vesperkirche

Veröffentlicht am 02.02.2015 in Presseecho

Musik: Kurpfälzisches Kammerorchester tritt auf

Als Pfarrerin Anne Ressel das Ergebnis der Spendensammlung nach dem letzten Benefizkonzert für die Vesperkirche nennt, richtet sie zunächst ein großes Lob an die rund 300 Zuhörer: "Sie sind wunderbar!" Der Betrag beläuft sich auf genau 2158,70 Euro. Nach einer kurzen Atempause fragt sie aber doch, ob das klassisch-romantische Programm des Kurpfälzischen Kammerorchesters (KKO) und die passend darauf abgestellte Lesung der Landtagsabgeordneten Helen Heberer (SPD) wohl noch einen Nachschlag verdiene, ob durchschnittlich sieben Euro pro Kopf tatsächlich ein angemessener Dank dafür seien.

Alljährlich unterstützt das KKO die soziale Arbeit der Vesperkirche. Unter der Leitung seines Chefdirigenten Johannes Schlaefli kombiniert es dieses Mal das federnd interpretierte Divertimento KV 136 von Mozart mit dem hoch virtuosen Cellokonzert op. 101 von Haydn, und zwar in der halsbrecherischen Bearbeitung für den Kontrabass, den langen Lulatsch unter den Streichinstrumenten. Der Mannheimer Musikhochschul-Professor Petru Iuga unternimmt mit dem für die Tiefenregionen zuständigen Brummbass ungeahnte Klettertouren in die Höhe und Geschwindigkeitsläufe.

Mannheim hält Mozart hin

 

Helen Heberer fügt Mozarts Divertimento den vielsagenden Brief des Komponisten vom 29. November 1777 bei. Darin erfährt der Vater Leopold Mozart, wie sich sein Sohn am Hof des Mannheimer Kurfürsten um einen Posten bewirbt und immer wieder hingehalten wird. Als Lektüre zum Konzert von Haydn ist der Anstellungsvertrag ausersehen, der dem frisch gebackenen Vizekapellmeister am Fürstenhaus Esterhazy eine happige Pflichten-Liste in despotischem Beamtendeutsch auferlegt. Goethe steuert ein kleines Liebesgedicht an die Musik unter dem Titel "Aussöhnung" bei.

Das Ende des Konzerts bestimmt ein "Werk zum Träumen und Dankbarsein"; so beschreibt Dirigent Johannes Schlaefli die elegische "Kleine Suite" von Carl Nielsen. Als Zugabe folgt schließlich der süffige Walzer aus Tschaikowskys Streicher-Serenade. ML

© Mannheimer Morgen, Montag, 02.02.2015

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