Sophie Kunze aus Konstanz hatte die Gelegenheit, einmal unter dem geschichtsträchtigen Dach des deutschen Bundestags zu frühstücken.
Auf Einladung des Konstanzer Wahlkreisabgeordneten Peter Friedrich war die Schülerin des Heinrich-Suso-Gymnasiums nach Berlin gereist, um am diesjährigen „Girls’ Day“ im Bundestag teilzunehmen.
Berlin, den 22.04.2010 Ein Tag wie nicht jeder andere im Fraktionssaal der SPD. Statt, wie üblich, den Wahlkreisabgeordneten, besetzten heute 60 Mädchen aus 16 Bundesländern die Tische der Abgeordneten. Frank-Walter Steinmeier kam vor lauter Händeschütteln und in Kameras lächeln kaum dazu, seinen Kaffee zu trinken, nahm sich aber dennoch Zeit, mit jedem Mädchen, das wollte, ein Foto zu machen.
Auch Sophie Kunze aus Konstanz hatte die Gelegenheit, einmal unter dem geschichtsträchtigen Dach des deutschen Bundestags zu frühstücken.
Auf Einladung des Konstanzer Wahlkreisabgeordneten Peter Friedrich war die Schülerin des Heinrich-Suso-Gymnasiums nach Berlin gereist, um am diesjährigen „Girls’ Day“ im Bundestag teilzunehmen.
Hier hatten die eingeladenen Mädchen die Chance auf einen Blick in den Alltag in der deutschen Regierung, der sich ihnen so wahrscheinlich kein zweites Mal bieten wird.
Auf dem Plan standen ein Informationsvortrag über den Plenarsaal des Reichstags in der Besuchertribüne, ein gemeinsames Frühstück mit den Abgeordneten, die Begleitung des jeweiligen Abgeordneten durch seinen Tagesablauf sowie ein Politikparcours, der in Form eines Planspiels über die Gesetzgebung informierte. Außerdem konnten die Mädchen sich auf von der SPD bereitgestellten „Marktplätzen“ über die Berufsmöglichkeiten in der Politik, die Frauen- und Gleichstellungspolitik sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf informieren.
„Es war für mich unglaublich interessant, den Bundestag so nah zu erleben“, freute sich die 16-jährige. „Man sieht die Politik mit anderen Augen, wenn man sie einmal so direkt erlebt hat. Im Fernsehen wirkt die Arbeit im Bundestag immer so steif und kompliziert, aber die Menschen, die ich hier getroffen habe, waren alle sehr locker und aufgeschlossen. Der Reichstag ist nicht nur in seiner Architektur gläsern – ich bin beeindruckt, wie transparent die Vorgänge in der Regierung sind.“