Kultusministerium und Schwimmverbände starten landesweite Initiative / Programm "Schwimmfix" als zusätzliches Angebot zum Schwimmunterricht
Kultusministerium und Schwimmverbände starten landesweite Initiative / Programm "Schwimmfix" als zusätzliches Angebot zum Schwimmunterricht
„Jedes Kind in Baden-Württemberg soll nach der Grundschule angstfrei und sicher schwimmen können". Dieses Ziel formulierte Kultusminister Andreas Stoch anlässlich der Vorstellung einer neuen landesweiten Initiative zur Verbesserung der Schwimmfähigkeiten von Grundschülerinnen und Grundschülern. Am Mittwoch (8. Juli 2015) wurde das Programm "Schwimmfix" in Ludwigsburg vorgestellt und soll den traditionellen Schwimmunterricht der Schulen ergänzen.
Für den Kultusminister gehört schwimmen lernen zum unverzichtbaren Bildungsauftrag von Schulen und Familien. „Da in vielen Familien Schwimmen nicht mehr den Stellenwert hat wie noch vor dreißig oder vierzig Jahren, müssen Schulen und Schwimmverbände zusätzliche Lern- und Übungsmöglichkeiten schaffen", betonte Stoch. Er sieht die Familien aber in der Verantwortung, Kindern das Schwimmen auch außerhalb der schulischen Angebote zu ermöglichen. „Wer nicht regelmäßig schwimmt, der wird sich im Wasser immer schwer tun und sich Gefahren aussetzen – egal ob am örtlichen Baggersee, im Freibad oder beim Badeurlaub am Meer", so der Minister.
Das ursprünglich vom Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg mit Unterstützung der Manfred-Lautenschläger-Stiftung entwickelte Konzept von Schwimmfix setzt auf kleine Lerngruppen, eine spielerische Pädagogik und positive Lernerfahrungen. Bei Schwimmfix findet zu Beginn keine Festlegung auf Schwimmarten statt. Die Kinder erlernen Teilbewegungen der Schwimmarten, die eingeübt, wiederholt und kombiniert werden. Im Mittelpunkt des methodischen Konzepts steht die Vorbildfunktion der Lehrkraft in Verbindung mit einem hohen Maß an Einzelzuwendung. Die Lehrkräfte sind ständig im Wasser präsent, demonstrieren häufig die Übungen und arbeiten mit vielen Wiederholungen und spielerischen Elementen.
Das Konzept wird zunächst den Ganztagsgrundschulen im Land angeboten. Die Schulen sollen es entweder mit ausgebildeten schulinternen Lehrkräften umsetzen oder fortgebildete Schwimmfix-Expertinnen und Experten über das Landesinstitut für Schulsport, Schulkunst und Schulmusik (LIS) anfordern. Ein Kurs besteht in der Regel aus zwei Durchläufen mit jeweils 16 Einheiten zu einer Übungsstunde. Andere Organisationsmodelle mit weniger Kurseinheiten aber mehr Durchläufen und Stunden sind möglich. Die Lerngruppen bestehen aus sechs Schülerinnen und Schülern.
Um den Schulen zu ermöglichen, das Lernprogramm mit eigenen Lehrkräften umzusetzen, werden ab dem kommenden Schuljahr 2015/2016 Schwimmfix-Fortbildungen am LIS angeboten. Hierfür wird derzeit ein Lehrgangsplan erstellt. Sollte das zentrale Fortbildungsangebot den Bedarf überschreiten, besteht die Möglichkeit, regionale Abruffortbildungen durch Referentinnen und Referenten des LIS anzubieten. Ergänzend soll am Bedarf der Schulen orientiert ein Pool aus externen Lehrkräften aufgebaut werden. Hierfür benennen die Schwimmverbände interessierte Übungsleiterinnen und Übungsleiter.
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