Gabi Rolland schaltet sich in den Streit zwischen der Kultusministerin und der Freiburger Paul-Hindemith-Schule ein: „Den privaten Schulträgern eine Schule ohne Noten zu überlassen, zeugt von wenig Weitsicht.
Gabi Rolland schaltet sich in den Streit zwischen der Kultusministerin und der Freiburger Paul-Hindemith-Schule ein: „Den privaten Schulträgern eine Schule ohne Noten zu überlassen, zeugt von wenig Weitsicht.
Es muss auch an staatlichen Schulen alternative Leistungsbeurteilungen geben", ärgert sich die Politikerin.
Dass Grundschulkinder durch die Notengebung unter Druck gesetzt werden und dadurch oft ihr Leistungspotenzial nicht abrufen können, ist bekannt. Anstelle der Noten von 1-6 wird im Modellversuch Leistung mit Worten beurteilt. Diese Art der Beurteilung berücksichtigt, dass eine moderne Pädagogik im Elementarbereich auch auf personale, methodische und soziale Kompetenzen Wert legt. Schließlich wird in der Grundschule die Grundlage für den späteren Lernerfolg gelegt.
„Die bisherigen Ergebnisse an der Paul-Hindemith-Schule sind gut - weder Eltern noch Lehrkräfte verstehen, warum die Schule ohne Noten nicht in eine Verlängerung gehen kann, sondern urplötzlich die rote Karte gezeigt bekommt", so Rolland. Wenn es seitens der Kultusministerin Kritik an der Methode gebe, dann müsse das gesagt werden. Die Landtagsabgeordnete betont: "Einfach mir nichts dir nichts eine modellhafte Schule abzupfeifen, ist nicht in Ordnung.“
Gabi Rolland hofft, dass sich alle Akteure darauf einigen können, die Erprobung der Schule ohne Noten mit einer echten wissenschaftlichen Begleitung weiterzuführen. Die Beteiligten an der Schule hätten eine Nachspielzeit verdient.
Homepage Gabi Rolland MdL
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(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
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