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Keine bürokratischen Hindernisse für die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr

Veröffentlicht am 07.11.2016 in Pressemitteilungen

Auf Einladung von SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Fechner kam Ulrich Behrendt, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbands in die Feuerwache Waldkirch, um sich mit Kreisbrandmeister Jörg Berger, Oberbürgermeister Roman Götzmann und den zahlreich erschienenen Feuerwehrleuten auszutauschen. Fechner zollte den ehrenamtlichen Feuerwehrleuten seinen Respekt und betonte, dass es die Aufgabe der Politik sei, ihnen ihre Aufgabe so leicht wie möglich zu machen und nicht bürokratische Hindernisse zu schaffen. Berger nannte Behrendt aktuelle Zahlen und sprach gleich das Kernthema des Abends an: „Wie schaffen wir es, die ehrenamtliche Feuerwehrtätigkeit in dieser Form zu bewahren?“ Die Ausbildung werde immer komplexer, Rahmenbedingungen wie Tempo 30 in Stadtgebieten machten es den Feuerwehrleuten praktisch unmöglich, rechtzeitig zum Einsatzort zu gelangen, ohne sich dabei wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen strafbar zu machen. 

Auch Vizepräsident Behrend beklagte die Verwaltungsflut und betonte, dass gerade in der europäischen Führerscheinverordnung unnötige Komplikationen bestehen. „Wie unser Präsident Hartmut Ziebs bereits gesagt hat könnte man für Feuerwehren und ihre Angehörigen dieses Problem mit geringem Aufwand schnell lösen, in den entsprechenden Gesetzestexten müsste man nur die Ausnahmeregelung für unseren Bereich im Katastrophenschutz eintragen.“ Fechner versprach, dass er als rechtspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion auf die entsprechende Änderung drängen werde. „Es kann nicht sein, dass Ihre Arbeit bürokratisch behindert wird.“ Fechner und Götzmann betonten, dass es unbezahlbar wäre, wenn die Freiwilligen durch eine Berufsfeuerwehr ersetzt werden müssten. In der Diskussionsrunde wurde deutlich, dass die Feuerwehrleute sich in manchen Bereichen über etwas mehr Wertschätzung freuen würden, angesprochen wurde etwa ein Feuerwehrführerschein für Ehrenamtliche bis 7,5 Tonnen oder ein Ehrenamtspass.

Homepage Dr. Johannes Fechner

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