Die Landesregierung von Baden-Württemberg entwickelt die Jugendsozialarbeit konsequent weiter. Denn für die SPD und Grüne sind die Belange von Kindern und Jugendlichen ein zentrales Anliegen. Der „Zukunftsplan Jugend“ will alle Kräfte im Land bündeln und die für das Aufwachsen junger Menschen verantwortlichen Akteure besser zusammenführen. Mit den Worten: „Schwere Geburt, aber das Kind ist quicklebendig“ kommentierte die Sozial- und Arbeitsministerin den heute gefassten Kabinettsbeschluss. In Baden-Württemberg werden sowohl die Kinder- und Jugendarbeit als auch die Sozialarbeit durch diesen Plan auf eine neue Grundlage gestellt, um allen Kindern und Jugendlichen gute Zukunftschancen zu eröffnen. Bei der feierlichen Unterzeichnung heute äußerten sich ebenfalls Vertreter der Jugendverbände und des Städtetages. Für mich signalisiert dieser Zukunftsplan ebenfalls einen wichtigen Schritt hin zur Finanzierung der außerschulischen Bildungsarbeit und zur kulturellen Jugendarbeit. Der „Zukunftsplan Jugend“ enthält insgesamt 16 Leitlinien, die die Perspektiven einer nachhaltigen Kinder- und Jugendpolitik markieren. Die Leitlinien sind dabei das Arbeitsprogramm für den, „Zukunftsplan Jugend“. Im Einzelnen werden Leitlinien zu fünf Aufgabenfeldern der Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit (KJA/JSA) vorgeschlagen, so zum Beispiel: - Entwicklung und Umsetzung eines abgestimmten Bildungskonzeptes von KJA/JSA und Schule; Implementierung kommunaler/regionaler Bildungsnetzwerke. - Angebotsplanung auf lokaler Ebene zur differenzierten Förderung neuer Zielgruppen; Inklusion; Kultur der Vielfalt. - Ausbau der Beteiligungsformen, Verantwortungsübernahme als Bildungsziel der KJA und der JSA. - Aufbau einer Förderstatistik zum Landesjugendplan. - Vereinfachung und Vereinheitlichung der Förderverfahren.


